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Pure Afrika Safari: Ein Tag in der Kalahari Wüste

Soeben komme ich von einer außergewöhnlichen und abwechslungsreichen Reise in die Kalahari Wüste zurück.

Unsere Tour Nr. 9 “Geheimnisvolle Kalahari Wüste” fand Anfang August 2013 statt, also mitten in der "Winterzeit" in Südafrika und Botswana. Die auf Wunsch der Gäste ein wenig abgeänderte und verlängerte Reise schloss einen meiner “Geheimplätze” mit ein. Anstatt nun wie üblich einen täglichen Kurzbericht aller Tage zu verfassen, will ich heute einen einzelnen Tag herausheben und im Detail beschreiben.

Dies alles in der Hoffnung Ihnen als Leser dieses Reiseberichtes einen möglichst tiefen Einblick in den Tagesablauf einer Safari in die Kalahari Wüste zu geben und vielleicht packt auch Sie bald das Afrika Fieber. Es ist dieses unbeschreibliche Gefühl von Freiheit und Abenteuer in Afrika auf einer Safari, welches man selbst einmal im Leben gespürt haben sollte.

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Offroad-Fahrzeug bereit zur Abfahrt

Generell haben wir während der Tour sehr viele außergewöhnliche Tierbeobachtungen machen können. Nebst den “normalen” Sichtungen auf unserer Fotosafari, bekamen wir auch die scheuen Eland- und Kudu-Antilopen zu sehen.

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Eland-Antilope im Sprung
 

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Auf Safari: Das leibliche Wohl

Auf Safari: Das leibliche Wohl

Wunderbare Neuigkeiten für alle unseren geschätzten Gäste!

Die Jagdzeit ist in den südafrikanischen Wintermonaten im vollem Gange. deshalb freue ich mich mitteilen zu können das wir frisches Wildbreet bekommen haben, um Sie während der Tour mit uns mit Köstlichkeiten, wie Filets von Oryx / Eland / Springbock / herrlichen Gnu-Bratwürsten und unserem geschätztem Oryxgulasch überraschen und verwöhnen zu können. Somit ist sichergestellt einen hoffentlich erfolgreichen Safaritag auch gebührend abschliessen zu können.

Dazu passt natürlich ein Glässchen lokalen Rotwein aus der “Orange River Kellerei”, die und darauf sind wir Upingtoner besonders stolz, an der letzten Internationalen Weinausstellung in Frankreich mit dem “Muskatel” aus 230 Mitbewerbern aus 24 Ländern ausgezeichnet wurde.

Safari Afrika

Wer hätte das gedacht? Denn die meisten Besucher Südafrikas wissen “nur” das in der Kap-Provinz ausgezeichneter Wein gekeltert werden. Nur Insider wissen dass auch hier in Upington entlang des Orange Rivers ausgezeichnete Weine produziert werden!

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Oryx-Steak auf dem Grill am Abend am Lagerfeuer.

Safari in der Kalahari Wüste

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Diebische Löwen in der Kalahari Wüste

Diebische Löwen in der Kalahari Wüste

Auch nach 17 Jahren Erfahrungen in der Wildniss der Kalahari, geschehen immer wieder Besonderheiten die ich so NICHT erwarten hätte. Auf meiner der letzten Touren wurde mir doch “Ihr glaubt es kaum” von Löwen auf einem der Wildnisstrails der massive 2 Flammen GASHERD aus Stahl geklaut. Unsere kleine Reisegruppe ist am Abend in einem Wildnisscamp auf der botswanischen Seite des “Kgalagadi Transfronier Nationalpark” angekommen. Dort haben wir unser Camp wie üblich bequem eingerichtet. Es gab hunderte von Antilopen in der Umgebung. Doch plötzlich entdeckten wir mit dem Fernglass auf der gegenüberliegenden Seite der riesigen Salzpfanne zwei erwachsene Löwen. Wir beobachteten die Szenerie fasziniert bis die Abenddämmerung hereinbrach.

Nach dem Nachtessen sind wir in unseren Zelten schlafen gegangen. Ich hatte unsere Ausrüstung wie immer in die Fahrzeuge geräumt, ausser den Tisch, die Stühle und auf dem Tisch den massiven gusseisernen Gasherd mit Gasflasche.

Reisebericht Kalahari Wüste

Morgens um 5:00 Uhr, kurz nach dem Sonnenaufgang bin ich aufgewacht. Meine Frau, die uns während dieser Tour mit einem zweiten Allradfahrzeug begleitete, war bereits vor mir aufgestanden und deshalb nicht mehr im Zelt.
Ich rufe also: “Hallo Helen wo bist du?”
Antwort: "Hinter dem Auto und schaue den wunderschönen Sonnenaufgang zu."

Nun gut, denke ich es ist auch für mich Zeit aufzustehen. Ich mache das Zelt auf und schaue links und rechts. Da trifft mich doch fast der Schlag, denn nur 20 Meter entfernt hinter einem Baum sehe ich ein prächtiges und riesiges Löwenmännchen, der da sehr interessiert die Szene beobachtet.

Ich ruf aus dem Zelt: "Hey Schatz hast du gesehen wir haben einen Nachbar!!!"
Helen: "Was für einen Nachbar? Wovon sprichst du?"
Ich: "Schau mal um die linke hintere Ecke des Autos rum, dann siehst du von welchem Nachbar ich rede."

Kommt der verschlafene Kopf meines Schatzes um die Ecke und fragt WAS – WO?? Reib dir das Sandmännchen aus den Augen und schau mal da zum Baum rüber!! Was könnte das wohl sein?? Wow! "Ein Löwe!!! Ich sag zu meiner Frau: "Geh' langsam ins Auto rein, NICHT rennen!! Ganz ruhig!!" Was Sie dann zum Glück auch machte.

Natürlich haben unsere Gäste uns reden gehört und wollten sofort auch aus den Zelten raus. Jetzt wurde es dem “König der Tiere” dann doch zu viel, wahrscheinlich dachte er Oh NEIN schon am frühen Morgen diese lästigen “Paparazzi”! Also stand er auf und entfernte sich ganz langsam und sehr würdevoll von seinem Platz unter dem Baum. Das war der Moment wo ich den Gästen sagen konnte, OK Ihr könnt auch herauskommen, er verzieht sich. Wir beobachteten das wunderschöne Tier noch weitere 10 Minuten bevor er in den Dünen verschwand.

Nach einem solchen Erlebnis war es Zeit fürs Frühstück! Ich laufe zum Tisch um das Kaffeewasser heiss zu machen, erst da fällt mir auf: HEY wo zum Kuckuck ist mein Herd?? NUR die Gasflasche lag mit durchgebissenem Schlauch am Boden, der Herd war WEG, wie von Zauberhand.

Jetzt sehe ich die Schleifspur im Sand, die die Düne hochführt. Ich bin also die 30 Meter (mit dem Auto) der Spur bis auf den Dünenkamm gefolgt, in der Hoffnung das gute Stück da oben doch noch zu finden. Pustekuchen!! Weit und breit kein Herd. Weiter ins Gelände reinfahren konnte ich wegen den Dornenbüschen nicht, und zu Fuss mich auf die Suche zu begeben, war mir dann doch zu riskant. Denn die Löwen waren, auch wenn wir Sie nicht mehr sahen nach wie vor in der Gegend. Also bin ich zurück ins Camp und sagte den Gästen: "Liebe Leute tut mir leid der Herd ist weg, also gibt's heute leider keinen Kaffee zum Frühstück!! Was ich offerieren kann ist ein kaltes Bier!!!" Riesiges Gelächter.

Wie auch immer als wir dann von der Tour in die Kalahari Wüste Anfang Januar 2014 zurückkamen, habe ich mir dann erst einen neuen Herd gekauft und den Schaden der Versicherung gemeldet. Schliesslich bezahle ich ja auch brav die Versicherungsprämie. Es dauerte keine 24 Stunden, als die Sachbearbeiterin der Versicherung anrief und nicht glauben konnte, was da passiert ist. "Das sei ja der Wahnsinn und sowas von gefährlich", meinte Sie. Worauf meine lapidare Antwort war: "In jeder Grossstadt ist es ist viel gefährlicher!" Auf jeden Fall wurde der Schaden dann auch umgehend reguliert. Ich nehme mal an das so ein Schadensfall doch eher selten bei der Versicherung gemeldet wurde.

Kalahari Wüste

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Fotosafari im Kgalagadi Transfrontier Park

Fotosafari im Kgalagadi Transfrontier Park

Eine ideale Möglichkeit für eine Fotosafari in Afrika ist der Kgalagadi Transfrontier Park in Südafrika und Botswana. Aufgrund der wenigen Vegetation ist es dem Safari Reisenden je nach Jahreszeit bis zu dreihundert Meter in die Landschaft zu schauen und die Tiere intensiv und über eine lange Dauer hinweg zu beobachten. Im Gegensatz zu anderen Nationalparks im südlichen Afrika, hat man hier die Möglichkeit ohne allzu viel störende Büsche oder Bäume die Fauna in Augenschein zu nehmen.

Eine Fotosafari im Kgalagadi Transfrontier Nationalpark kann man entweder mit einem gemieteten Geländewagen, d.h. als Selbstfahrer planen und durchführen oder als privat geführte Tour mit einem Tourguide geniessen. Die Vor- und Nachteile der jeweiligen Variante finden Sie hier in unserem entsprechenden Artikel.

Fotosafari Afrika

Auf einer Fotosafari ist eine passende Fotoausrüstung von größter Bedeutung. Weit entfernt von Fachgeschäften ist man komplett auf die eigene passende Fotoausstattung angewiesen. Selbst in den Shops in den Hauptcamps des Nationalparks findet man kein Zubehör. Auf dem Campsites gibt es wie in den Bushcamps keinen Stromanschluss, so dass man auf einen eigenen Wechselrichter zum Aufladen der Batterien angewiesen ist. Des Weiteren ist auf ausreichend Speicherplatz zu achten, zumal wenn man Aufnahmen im RAW-Format realisiert. Gerade bei Foto-Aufnahmen mit großen Brennweiten ist ein "Beanbag" sehr hilfreich. Spätestens wenn man mehrere Stunden auf den besten Snapschuss eines Leoparden wartet, lernt man den Vorteil eines solchen Hilfsmittels schätzen.

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Puffotter in der Kalahari

Puffotter in der Kalahari

Die Puffotter gehört zu den giftigsten Schlangen in Afrika und ist auch in der Kalahari Wüste weit verbreitet. Die Puffotter (lat. Bitis arietans) ist eine Giftschlange aus der Familie der Vipern, die ihren Namen von den typischen Drohgebärden und -geräuschen, die die Tiere bei einer Bedrohung produzieren, hat. Dabei blähen sich die Schlangen auf und entlassen danach die Luft in lauten Zisch- und Knallgeräuschen (engl. puffs).
Die Schlange hat einen sehr gedrungenen, kräftigen Körper mit einem breiten, deutlich vom Hals abgesetzten, kurzen und flachen Kopf. Ihre Färbung kann variieren, wobei sich über den gesamten Körper bräunliche Querbinden auf einem grauen Untergrund entlang zeigen.

Jagdverhalten

Puffottern sind meistens dämmerungs- und nachtaktiv. Am Tage liegen sie zumeist ruhig zusammengerollt im hohen Gras oder versteckt und geschützt unter Steinen. In der Körperform und im Verhalten wirken sie plump und träge. Größere Beutetiere verfolgt sie nicht, auch der Mensch ist nur dann gefährdet, wenn er in unmittelbarer Nähe der Schlange mit seinen Schritten eine Gefahr auslöst und sie sich dadurch bedroht fühlt. Von sich aus ist die Puffotter keine angriffslustige Schlange.
Die bis zu 1,80 m lang werdende Puffotter hat einen gedrungenen Körperbau. Ihr kurzer, flacher Kopf setzt sich breit vom Hals ab.

Gift der Puffotter

Der Puffotter wird in ganz Afrika mit Respekt begegnet, ihre Giftmenge reicht aus um vier Menschen zu töten. Das Gift führt bei Menschen ohne Behandlung innerhalb von 72 Stunden zum Tode.
In der Jagdweise ist sie ein Jäger der ausschließlich seine Beute auflauert und dann blitzschnell zubeißt, wenn die Beutetiere in sicherer Zugriffsnähe sind. Sie ernähren sich überwiegend von kleinen Säugetieren, aber auch Vögel, Reptilien und sogar große Insekten werden gefressen.

Feinde der Puffotter

Auch wenn die Puffotter durch ihr Gift ein gefährlicher Jäger ist, hat sie auch Feinde denen sie selbst zum Opfer fallen kann. Nicht nur Greifvögel, auch Säugetiere, wie die Zebramanguste und Hyänen können ihr selbst sehr gefährlich werden.

Das im Foto gezeigte Tier konnten wir an einem kühlen Morgen auf einer Safarifahrt im Kgalagadi Nationalpark beim Überqueren der Sandpiste beobachten. Innerhalb von ca. 45 Sekunden hatte sie die etwa fünf Meter breite Pad überquert und war danach im sicheren Gebüsch nicht mehr zu sehen.

Bei einer anderen Tour in der Kalahari Wüste konnten wir nachts diese Szenerie beobachten, als eine African Wildcat eine Puffotter attakierte.

Puffotter and African Wildcat

 

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Der Zug der Springböcke mit einem gefährlichen Ende

Der Zug der Springböcke mit einem gefährlichen Ende

Die Kalahari – ein Name für eine weite Landschaft mit wilden Tieren im Süden des afrikanischen Kontinents.

Im KTP (Kgalagadi Transfrontier Park) können wir einen Teil dieser atemberaubenden Tier- und Pflanzenwelt hautnah mit erleben. Auch wenn der südafrikanische Teil des Parks mit Unterkünften und ‚Wegen‘ (Pads) erschlossen ist, gibt es nur wenige Besucher und wenige Autos.
So ist auch das folgende Erlebnis fast exklusiv für uns.

„Der Zug der Springböcke mit einem gefährlichen Ende“

Es ist kurz nach der Mittagszeit und der Himmel ist Anfang Dezember bewölkt. Wir fahren im südlichen Teil des Nossob-Tals als wir rechts auf den Dünen Springböcke entdecken. Ohne direktes Sonnenlicht sind sie fast nicht von der Landschaft zu unterscheiden. Und sie sind unterwegs. Es erscheinen immer mehr Tiere in den Dünen. Schritt für Schritt bilden sie einen langen Zug. Wir sind fasziniert. Versuchen den Anblick mit Kamera und Video einzufangen.

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Da erreichen die ersten Tiere bereits die rechte Seite der Pad. Sie zögern keine Sekunde. Gruppe für Gruppe, Tier für Tier wechselt von rechts nach links. Und dies direkt neben einer riesigen Kolonie von Webervögeln.

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Über Kilometer begleiten wir den Zug der Springböcke. Mal zieht der Tross sich in die Länge, mal müssen die Letzten sich spurten um Anschluss zu halten, mal fangen Tiere einfach an zu grasen. Wir folgen ihnen und haben das Gefühl ein Teil des Zugs zu werden. Hier mal ein unglaublicher Blick von hinten.

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Wir können beobachten wie die Herde reagiert, wenn die Tiere auf einen Revierhalter treffen. Groß und Klein sind eng beieinander.

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Wir können uns nicht sattsehen an den wechselnden Situationen. Hier ist die Herde eng zusammen.

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Es geht so friedlich zu. Und das Grunzen der Tiere ist ein ständiger Begleiter.

Auge und Ohr, Bilder, Gerüche und Geräusche versetzen uns in eine friedliche fast meditative Stimmung. Wir sind komplett relaxed. Es ist das Sein im Hier und Jetzt ohne Gedanken …  als unerwartet vor unserem Auto ein LÖWE auftaucht.

Es ist 15:45 Uhr im KTP und dieser Löwe liegt nicht etwa schlafend auf der Pad oder im Schatten eines Baumes. Schaut selbst …

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Er spurtet heran. Die Mähne weht. Der Anfang des Springbock-Zugs schaut im Hintergrund ungläubig zu. Der Löwe spurtet direkt auf die Mitte der Herde zu.

Hier eine Nahaufnahme.

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Es geht unter dem großen Baum direkt auf die andere Talseite zu. Die Springböcke spurten auseinander. Der Löwe rennt hinterher. Jetzt ist er quer zur Düne.

Er bleibt erfolglos. Wir denken in dem Moment zum Glück.

Einsam und hungrig trappt der Löwe den Rest der Düne hinauf, ruht sich kurz aus und zieht dann weiter.

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Unsere Situation im Auto lässt sich gar nicht beschreiben. Das Blut pocht in unseren Adern und jeder der bereits in der Wildnis war und ähnlich viel Glück hatte, kennt das Gefühl – es ist pures Glück und Zufriedenheit.

Wir brauchen einige Zeit um das Gesehene zu verarbeiten. In einem Buch über den KTP lesen wir, dass hier jede zehnte Jagd von Löwen auf Springböcke erfolgreich ist.

Die Herde ist weitergezogen. Wir finden sie wenig später am Wasserloch ‚Rooiputs‘ wieder.

 

Kgalagadi Transfrontier Park (KTP) - Reisebericht

 

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Abenteuer in der Kalahari Wüste

Abenteuer in der Kalahari Wüste

Ein ganz besonderes Duscherlebnis in der Kalahari Wüste

Während einer Kalahari-Tour über Weihnachten und Neujahr 2015 konnten wir uns während des 2 tägigen Aufenthalts im Mabuasehube Gebiet wahrlich nicht über mangelnden Besuch und aussergewöhnliche Wildtiersichtungen beklagen.

Unsere Gäste aus dem Bodensee Raum haben nun schon das vierte Mal über die Festtage eine Abenteuerreise in die Kalahari Wüste bei uns gebucht und dürfen somit mit Fug und Recht von sich behaupten bereits erfahrene Kalahari-Abenteurer zu sein.

Als wir an unserem Übernachtungsplatz ankamen, war es noch „ruhig und friedlich“ so dass wir ungestört unser Camp errichten konnten. Da ich aber diesen Platz als beliebten „Löwen-Ruheplatz“ von meinen früheren Besuchen her bereits kannte, bereiteten wir noch vor Sonnenuntergang unser Nachtessen zu, welches wir dann auch noch ungestört geniessen konnten.

Anschliessend unternahmen wir noch eine kurze Safarifahrt bis zum Sonnenuntergang und kehrten dann zurück in unser Camp.

Doch jetzt war der Platz von 3 Löwenmännchen bereits besetzt, die rund um unser Camp unter den Büschen lagen und die Umgebung beobachteten. Wie üblich hier in Botswana gibt es natürlich keinen Zaun um das Camp, so dass mit Besuch von Wildtieren jederzeit gerechnet werden muss...

Wir beobachteten die drei Löwenbrüder vom sicheren Fahrzeug heraus, bis sich diese plötzlich erhoben und zur nahe gelegenen Salzpfanne bewegten.

Dies gab uns die Gelegenheit noch vor dem Schlafengehen ein Glas Rotwein zu trinken. Als wir uns dann in unsere Zelte zur „Nachtruhe“ begehen wollten, entdeckten wir im Schein der Taschenlampen, dass wir Besuch an der nur ca. 50 Meter entfernten Dusche hatten. Und was für ein Besuch! Wow.

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Außergewöhnliches Namibia - Reise in den Khaudum Nationalpark

Außergewöhnliches Namibia - Reise in den Khaudum Nationalpark

Eine unserer - individuell für unsere Gäste zusammengestellte - Touren führte uns vor Kurzem abseits der ausgetretenen Besucherpfadedurch den gesamten Norden von Namibia. Die Tour war auch deshalb außergewöhnlich, weil die Gäste genug Zeit mitgebracht hatten um solch eine Tour in diesen faszinierenden Teil Namibias unternehmen zu können.

Anstatt in drei Wochen durch das gesamte südliche Afrika zu hetzen (gern unterschätzt man die Entfernungen im Land), konzentrierten sich diese Gäste idealerweise auf nur ein Gebiet, dafür aber richtig intensiv.

Rundtour im nördlichen Namibia

Die Tour startete und endete in Windhoek. Nach Ankunft in Windhoek übernachteten wir erst in der schönen Ondekaremba Gästefarm um sich von der langen Anreise zu erholen und einzurichten.

Tags darauf fuhren wir zum Waterberg National Park. Die nächste Destination war die „Dornhügel Gästefarm“, die uns sehr gut gefallen hat. Am folgenden Tag war dann aber wunschgemäß Schluss mit der Zivilisation. Es ging via Tsumkwe gen Norden in den Khaudum National Park, wo wir zuerst im südlichen Camp Sikaretti unsere Zelte für zwei Nächte aufschlugen.

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Video: Löwenjagd in der Kalahari Wüste

Eine große Springbockherde war im südlichen Nossobtal auf dem Weg zum Wasserloch Rooiputs. Kurz bevor das Wasserloch erreicht wurde kam ein ausgewachsenes Löwenmännchen aus seiner Deckung heraus und versuchte die Springböcke zu jagen.

Löwenjagd am Wasserloch Rooiputs im Kgalagadi Nationalpark

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Video: Die Geier machen Mittagspause

Die große Anzahl an verschiedenen Geiern konnten am Wasserloch Kwang nördlich von Nossob im Kgalagadi Nationalpark in Südafrika beobachtet werden. Neben den Geier kamen auch Adler während der Mittagszeit zum Wasserloch um ihren Durst zu stillen. Diese beindruckende Szenerie konnte auf Video festgehalten werden.

Geier am Wasserloch Kwang, nördlich von Nossob im Kgalagadi Nationalpark

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