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Die Kalahari im TV - Oktober 2013

Unbekanntes Afrika

Dreht etwas, das noch nie jemand in einem Afrika-Film gesehen hat. Dieser Herausforderung hatten sich sieben BBC-Regisseure und 36 erfahrene Kameraleute zu stellen, als sie den Auftrag erhielten, eine Naturfilm-Serie über Afrika zu produzieren. Bereits seit Beginn des 20. Jahrhunderts werden auf dem Kontinent Naturfilme gemacht - und heute gibt es scheinbar fast nichts mehr dort, was noch nicht gedreht wurde. Die Suche nach neuen Geschichten dauerte deshalb in einigen Regionen über anderthalb Jahre - und so manches Mal kehrten die Macher enttäuscht zurück. Doch nach und nach entdeckten sie sie - die vielen kleinen und teilweise auch noch großen - nie zuvor gesehenen Geschichten. So entstand in insgesamt fast vier Jahren diese Serie über ein tatsächlich "Unbekanntes Afrika". Gleich die erste Folge über die Kalahari im Südwesten Afrikas, einer uralten, seit Jahrtausenden unveränderten Region, erfüllt dieses Versprechen. Der Zuschauer erlebt zum einen ihm durch andere Filme zwar vertraute Tiere, aber aus einem völlig anderen Blickwinkel und mit bislang kaum gezeigtem Verhalten. So etwa einen hochdramatischen Kampf zwischen zwei Giraffenbullen, flirtende Spitzmaulnashörner unter Namibias Sternenhimmel oder einen jungen Leoparden auf seinem ersten Beutezug, der in jugendlichem Leichtsinn gleich zweimal vom Baum fällt. Zum anderen lernt der Zuschauer Tiere kennen, die durch ihre geringe Größe bislang selten Beachtung fanden, deren Geschichten aber so packend und so dicht an den tierischen Protagonisten erzählt werden, dass sie teilweise die der "Großen" noch an Spannung und Ästhetik übertreffen. Er fiebert mit, ob es den Blutschnabelweber-Eltern gelingt, ihre Jungen vor den riesigen Panzer-Bodenschrecken zu retten. Die bis zu fünf Zentimeter langen Rieseninsekten sind wild auf Fleisch und wissen sich mit ihrem ätzenden Körpersaft zu wehren, den sie direkt in die Augen ihrer Angreifer spritzen. Eher zum Schmunzeln lädt der Wettstreit zwischen einem Drongo und einem Erdmännchenclan ein. Der etwa amselgroße Vogel versteht es geschickt, die pfiffigen Mangusten durch falschen Alarm von ihrer Beute - ausgegrabene Insektenlarven - wegzulocken. Während sie ihr Heil in der Flucht suchen, landet der fette Bissen in seinem Magen. Doch die Erdmännchen lernen schnell - ein zweites Mal lassen sie sich nicht foppen. Aber auch für diese Situation hat der Drongo einen Plan - wer also wird am Ende der Klügere sein? Weit perfider ist die Absicht einer Wegwespe, ihre Eier in den Körper einer Spinne zu legen. Die Brut braucht zu ihrer Entwicklung Feuchtigkeit - aber die gibt es in der Namib westlich der Kalahari so gut wie nie. Doch die Spinne heißt nicht zu Unrecht Goldene Radspinne - und entkommt ihrem grausamen Schicksal mit einem erstaunlichen Trick. Eingebettet sind all diese Geschichten in großartige Landschaftsaufnahmen, deren oft unvorstellbare Dimensionen sich erst durch zahlreiche Luftaufnahmen erahnen lassen. So erstreckt sich die Kalahari über eine Fläche, in die Deutschland dreimal hineinpassen würde, und die an sie angrenzende Namib zieht sich über 2000 Kilometer entlang Afrikas Südwestküste. So gut wie nirgendwo gibt es Wasser - so erscheint es zumindest auf den ersten Blick. Es gehört schon viel Ausdauer und Einfallsreichtum dazu, die verborgenen Wasserschätze - unterirdische Seen, versteckte Wasserlöcher, Seenebel oder Trockenflüsse, die ganz gelegentlich mal fließen - aufzuspüren. Wie die Tiere diese Herausforderung meistern, zieht sich als Thema durch den gesamten Film.

Teil 1: Montag 21.Oktober 2013 | ARD  20:15 Uhr

Teil 2: Montag 28.Oktober 2013 | ARD  20:15 Uhr

 

Der Trans-Kalahari Highway - durchs südliche Afrika

Im südlichen Teil des afrikanischen Kontinents verbindet der Trans-Kalahari Highway den Atlantischen mit dem Indischen Ozean. Ein 2400 Kilometer langes Band aus Teer zieht sich quer durch die Grenzen von Namibia, Botswana, Südafrika und Mosambik. Es ist die einzig voll ausgebaute und ununterbrochene Kontinentalstraße Afrikas. Ein Filmteam nahm sich sechs Wochen lang Zeit, um die Geschichten einiger Menschen am Rande des Trans-Kalahari Highway aufzulesen.

Sonntag, 27. Okrtober 2013 | Eins Plus 14:45 Uhr

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Die Geier machen Mittagspause

Aus dem Safari-Tagebuch im

Kalahari Gemsbok Park

 

Wir befinden uns im Kgalagadi Transfrontier Park (KTP) - dem früheren Kalahari Gemsbok Nationalpark - genauer im südafrikanischen Teil des Parks und fahren entlang des Nossob-Tals immer nach Norden. Am Morgen hatten wir bereits ein Rudel Tüpfelhyänen beim Wasserloch Rooiputs in der Ferne gesehen, es waren mindestens acht Tiere.

Auf dem Weg ist die Landschaft, die Wildnis längst zu einem Teil von uns geworden. Der Rest der Welt ist weit weg.
Hier zählt nur der Moment, die Vorfreude auf die nächste Sichtung. Die Dankbarkeit an das Leben hier im KTP dabei sein zu können.
Es ist bereits Mittagszeit und die Sonne hat die Temperaturen bereits ansteigen lassen.

Wer wünscht sich da nicht ein Bad. Der Brown Snake-Eagle macht es richtig. Er stellt die Füße ins Wasser. Das Wasserloch ‚Cubit Quap', nördlich von Nossob wird zum Freibad für den Adler.

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Wir fahren weiter und sind offen für unsere Wünsche auf der Liste der Tiersichtungen und für alles was da kommen würde. Doch auf das Folgende waren wir nicht vorbereitet.
"Die Geier machen Mittagspause"

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Da stehen sie am Wasserloch ‚Kwang' - Geier und noch mehr Geier. Sie sind am Wasser und sie stehen unterm Baum …

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Was machen die Geier hier und so viele …

So sehr wir unser Fernglas bemühen, es gibt keine Beute weit und breit zu sehen. Und da kommen immer mehr angeflogen.

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Zurück zum Wasser. Wollen wir doch mal schauen ob man nicht den einen oder anderen identifizieren könnte. Die Sonne steht zwar nicht so günstig und die Luft flimmert vor Hitze.

Also da haben wir zwei tolle Exemplare eines Lapped-faced Vulture. Sieht ein bisschen aus wie ein Truthahn.

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Und das sind White-backed Vulture oder doch Cape Vulture? Übrigens, die weiß umrandeten Flecken auf der Brust sind ohne Federn und dienen dem Aufspüren von Thermik und Windbewegungen. Macht auch Sinn. Und die Zwei schauen sich so verliebt an.

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Hey und der Kleine, der da ganz links schaut uns direkt in die Augen. Dem scheint es gut zu gehen. Uns auch.

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Es kommen immer mehr Geier. Sie landen aufeinander und starten kleine Scharmützel. Es gibt einen regen Austausch zwischen Tieren am Wasser und unter dem Baum. Obwohl es nur zehn Meter sind, wird das kurze Stück meist geflogen. Das Laufen sieht ja auch so ulkig aus. Ist eher ein Watscheln und Schaukeln und scheint nicht so beliebt. Wir könnten noch stundenlang zuschauen. Da gibt es Gemsböcke und einen Schakal und natürlich Springböcke und auch ein großer Tawny Eagle schaut vorbei.

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Wir haben die Zeit längst vergessen als fast unmerklich die ersten Tiere starten und sich die Reihen lichten. Ganz in der Ferne sehen wir eine Windhose.

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Kurz darauf starten weitere Tiere. Erst Sekunden später spüren wir den Wind durch die offenen Autofenster. Jetzt aber schnell. Staub wirbelt auf und wir schaffen es gerade die Fenster zu schließen bevor eine weitere Windhose direkt über unser Auto fegt und die Geier davon trägt. Immer höher und immer höher schrauben sie sich mit dem Aufwind in den blau weißen Himmel. Und wir fliegen mit …

Und wer dem Treiben und Fliegen der Geier zuschauen möchte, kann sich im Video weiter verzaubern lassen.

Kalahari Gemsbok Park

 

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Pure Afrika Safari: Ein Tag in der Kalahari Wüste

Soeben komme ich von einer außergewöhnlichen und abwechslungsreichen Reise in die Kalahari Wüste zurück.

Unsere Tour Nr. 9 “Geheimnisvolle Kalahari Wüste” fand Anfang August 2013 statt, also mitten in der "Winterzeit" in Südafrika und Botswana. Die auf Wunsch der Gäste ein wenig abgeänderte und verlängerte Reise schloss einen meiner “Geheimplätze” mit ein. Anstatt nun wie üblich einen täglichen Kurzbericht aller Tage zu verfassen, will ich heute einen einzelnen Tag herausheben und im Detail beschreiben.

Dies alles in der Hoffnung Ihnen als Leser dieses Reiseberichtes einen möglichst tiefen Einblick in den Tagesablauf einer Safari in die Kalahari Wüste zu geben und vielleicht packt auch Sie bald das Afrika Fieber. Es ist dieses unbeschreibliche Gefühl von Freiheit und Abenteuer in Afrika auf einer Safari, welches man selbst einmal im Leben gespürt haben sollte.

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Offroad-Fahrzeug bereit zur Abfahrt

Generell haben wir während der Tour sehr viele außergewöhnliche Tierbeobachtungen machen können. Nebst den “normalen” Sichtungen auf unserer Fotosafari, bekamen wir auch die scheuen Eland- und Kudu-Antilopen zu sehen.

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Eland-Antilope im Sprung
 

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Unglaubliches Anfängerglück

Unglaubliches Anfängerglück

Gerade kommen wir zurück aus dem Kalahari Nationalpark. Mit zwei Gästen aus Spanien, die zum ersten Mal im Leben in Afrika waren, das erste Mal in Südafrika und ebenfalls das erste Mal auf einer Safari. Auf unserer viertägigen Spezialtour Kalahari / Kgalagadi und Augrabies Falls Nationalpark waren wir unterwegs und ich komme zur Feststellung, dass es Leute gibt, die ein sprichwörtlich “unglaublichen Dusel” haben oder einfach nur Anfängerglück!

 

Leopardenjagd auf der Safari im Kalahari Nationalpark

Wir waren mit unseren Gästen “nur” knapp drei Tage auf Safari im Kgalagadi Nationalpark, und wir hatten das Privileg nicht nur die berühmten Schwarzmähnen Löwen und auch Geparden teilweise ganz nahe beobachten zu können. Nein, am letzten Abend als wir unsere letzte Safarifahrt unternahmen, hatten wir noch das unverschämte Glück einen Leoparden auf der Jagd beobachten zu dürfen.

Auf der Rückfahrt zum Camp “Twee Rivieren” sahen wir plötzlich einen Leoparden in der Dämmerung von der einen Flusseite des Nossob direkt auf uns zukommen.

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Safari Südafrika

Safari Südafrika

Safari in Südafrika

Diese Tour wurde von unseren Gästen als reine Chalet-Tour gebucht und Anfang 2013 durchgeführt. Es sollte von Upington aus zu den Highlights der Nordkap-Provinz gehen. Dafür war von den vier Gästen aus Polen, zwei befreundete Ehepaare hatten sich dieses Erlebnis gegönnt, unsere Tour Nr. 2 "Perlen der Nordkap Provinz" ideal gewählt worden.

 

Safari Südafrika

Höhepunkte der Nordkap Provinz

Safari Highlight #1
Zwei Tage auf Löwenpirsch im Kgalagadi Nationalpark war äußerst erfolgreich, denn wir entdeckten schon auf der ersten Pirschfahrt ein ganzes Rudel der berühmten Kalahari Löwen. Vor allem der beeindruckend schwarzmähnige Löwenmann hat uns allen den Atem geraubt.

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Auf Safari: Das leibliche Wohl

Auf Safari: Das leibliche Wohl

Wunderbare Neuigkeiten für alle unseren geschätzten Gäste!

Die Jagdzeit ist in den südafrikanischen Wintermonaten im vollem Gange. deshalb freue ich mich mitteilen zu können das wir frisches Wildbreet bekommen haben, um Sie während der Tour mit uns mit Köstlichkeiten, wie Filets von Oryx / Eland / Springbock / herrlichen Gnu-Bratwürsten und unserem geschätztem Oryxgulasch überraschen und verwöhnen zu können. Somit ist sichergestellt einen hoffentlich erfolgreichen Safaritag auch gebührend abschliessen zu können.

Dazu passt natürlich ein Glässchen lokalen Rotwein aus der “Orange River Kellerei”, die und darauf sind wir Upingtoner besonders stolz, an der letzten Internationalen Weinausstellung in Frankreich mit dem “Muskatel” aus 230 Mitbewerbern aus 24 Ländern ausgezeichnet wurde.

Safari Afrika

Wer hätte das gedacht? Denn die meisten Besucher Südafrikas wissen “nur” das in der Kap-Provinz ausgezeichneter Wein gekeltert werden. Nur Insider wissen dass auch hier in Upington entlang des Orange Rivers ausgezeichnete Weine produziert werden!

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Oryx-Steak auf dem Grill am Abend am Lagerfeuer.

Safari in der Kalahari Wüste

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Bekleidung auf Safari

Bekleidung auf Safari

Die richtige Safari Bekleidung ist ein wichtiger und nicht zu unterschätzender Faktor um die Urlaubsreise in die Kalahari Wüste zu einem Erlebnis werden zu lassen. Gedeckte Farben wie braun oder khaki sind hellen und schrillen Farben, wie z.B. weiß immer vorzuziehen.

Kleidung Safari

In den Monaten mit durchweg sommerlichen Temperaturen (Oktober bis Mai) ist die Bekleidung auf Safari recht einfach. T-Shirt und kurze Hose sind tagsüber meist völlig ausreichend.
In der kühleren Jahreszeit von Juni bis September gilt jedoch das ZWIEBEL-PRINZIP!
D.h. morgens bei kühler Temperatur Thermounterwäsche, darüber einen Pullover und dann eine Windjacke.  Letztere ist sehr hilfreich bei Safarifahrt in offenen Safarifahrzeug. Und je wärmer es tagsüber wird, kann man sich wie eine “Zwiebel schälen”, d.h. Schicht um Schicht der Kleidung ausziehen.

Der Winter in Afrika wird häufig unterschätzt!

Man kennt aus dem Fernsehen immer die wunderschönen Bilder mit Sonnenschein. Tagsüber sind auch Temperaturen um 20°C keine Seltenheit. Aber im südafrikanischen Winter können die Temperaturen in der Kalahari Wüste nachts auch einmal deutlich unter den Gefrierpunkt fallen. Deshalb ist es angeraten auch eine Wollmütze und Handschuhe auf Safari immer mit dabei zu haben.

Mehr Informationen zu aktuellem Wetter und dem Klima in der Kalahari Wüste finden Sie auf unserer Homepage.

Eine Safari ist nicht zu vergleichen mit dem Catwalk einer Modeschau. Deshalb muss Safari Kleidung funktional und bequem sein, nicht modisch oder stylish. Die Kalahari Löwen haben Sie auch so “zum Fressen gern”!

Vergessen Sie nicht geschlossene Schuhe mit richtiger Sohle mit einzupacken. Abends auch wenn Sie nur von Ihrem Chalet der Lodge zum Abendessen gehen, ist ein Skorpion schnell übersehen. Und wenn Sie mit einfachen Badelatschen darauf treten, werden Sie feststellen das so ein Stich eines Skorpions nicht nur sehr schmerzhaft, sondern mitunter auch gefährlich ist.
Ein weiteres, absolutes Muss ist eine anständige Taschen- und / oder Stirnlampe, wobei eine Stirnlampe den großen Vorteil bietet, die Hände frei zu haben.

Bekleidung Safari

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Fotosafari im Kgalagadi Transfrontier Park

Fotosafari im Kgalagadi Transfrontier Park

Eine ideale Möglichkeit für eine Fotosafari in Afrika ist der Kgalagadi Transfrontier Park in Südafrika und Botswana. Aufgrund der wenigen Vegetation ist es dem Safari Reisenden je nach Jahreszeit bis zu dreihundert Meter in die Landschaft zu schauen und die Tiere intensiv und über eine lange Dauer hinweg zu beobachten. Im Gegensatz zu anderen Nationalparks im südlichen Afrika, hat man hier die Möglichkeit ohne allzu viel störende Büsche oder Bäume die Fauna in Augenschein zu nehmen.

Eine Fotosafari im Kgalagadi Transfrontier Nationalpark kann man entweder mit einem gemieteten Geländewagen, d.h. als Selbstfahrer planen und durchführen oder als privat geführte Tour mit einem Tourguide geniessen. Die Vor- und Nachteile der jeweiligen Variante finden Sie hier in unserem entsprechenden Artikel.

Fotosafari Afrika

Auf einer Fotosafari ist eine passende Fotoausrüstung von größter Bedeutung. Weit entfernt von Fachgeschäften ist man komplett auf die eigene passende Fotoausstattung angewiesen. Selbst in den Shops in den Hauptcamps des Nationalparks findet man kein Zubehör. Auf dem Campsites gibt es wie in den Bushcamps keinen Stromanschluss, so dass man auf einen eigenen Wechselrichter zum Aufladen der Batterien angewiesen ist. Des Weiteren ist auf ausreichend Speicherplatz zu achten, zumal wenn man Aufnahmen im RAW-Format realisiert. Gerade bei Foto-Aufnahmen mit großen Brennweiten ist ein "Beanbag" sehr hilfreich. Spätestens wenn man mehrere Stunden auf den besten Snapschuss eines Leoparden wartet, lernt man den Vorteil eines solchen Hilfsmittels schätzen.

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Grootkolk - Wilderness Camp im Kgalagadi Transfrontier Park

Grootkolk - Wilderness Camp im Kgalagadi Transfrontier Park

Vögel in Grootkolk - Aus dem Tagebuch eines Fotografen im Kgalagadi Transfrontier Park

Das Bush Camp liegt im äußersten Norden im südafrikanischen Teil des KTP  (Kgalagadi Transfrontier Park) – das Wilderness Camp Grootkolk. Vier Unterkünfte mit einem Küchengebäude in der Mitte stehen inmitten der Kalahari Wüste mit freiem Blick auf das Wasserloch. Hier streifen Löwen, Hyänen und Leoparden schon mal direkt an den Hütten vorbei. Doch neben den Großen auf vier Pfoten gibt es auch viele kleine Unterhalter mit zwei Flügeln – Vögel.

Grootkolk Wilderness Camp - Kgalagadi Transfrontier Park

Vögel stehen selten ganz oben auf der Wunschliste der Besucher eines Nationalparks in Süden Afrikas doch sie sind unbedingt einen Blick wert. Da gibt es zum Einen die Nomaden in der Kalahari, die meist Samen fressen. Wenn Nahrung und Wasser vorhanden sind bleiben sie bis zu mehreren Monaten in einer Region bevor sie weiterziehen. Auf der anderen Seite sind die Vögel mit festem Revier. Dazu zählen die Raubvögel wie Adler oder Habicht. Star oder Bülbül  fressen neben Samen auch Insekten und Früchte und bleiben ebenfalls in einem festen Gebiet.  So lohnt es sich beim nächsten Game-Drive auch mal auf die Vögel zu achten, die mit ihren beige-braun-grau-schwarzem Gefieder perfekt an die trockene Umgebung angepasst sind.

Wer Vögel direkt von seiner Unterkunft beobachten möchte, kann dies aktuell sehr gut im Wilderness Camp Grootkolk erleben. Das Camp liegt in dem Teil des Parks, der von Südafrika (SANparks) verwaltet wird. Ganz im Norden gelegen sind es nur 20 km bis nach Unions End. Die Unterkünfte sind jeweils für zwei Personen ausgelegt und nur der Braii-Bereich ist umzäunt. Zu jeder Hütte gehört Dusche und WC. Obwohl es ein zentrales Küchengebäude gibt, ist vor jeder Hütte im Freien eine Kochgelegenheit mit Spüle vorhanden. Der Kühlschrank mit Gefrierfach wird mit Gas betrieben und der Strom kommt von einem zentralen Solarpanel.

Und die Aussicht in die Natur ist atemberaubend. Der Blick schweift über das Wasserloch ans Ende des Tals zu den Dünen. Und für die kleinen Vögel gibt es an der Hütte einfache Tränken.

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Diese Tränken sind eher ‚privat von den Gästen‘ und ermöglichen tolle Vogelbeobachtungen hautnah. Immer wiederkehrende Besucher sind die Webervögel (Sociable Weaver), die Ihre Nester in den Bäumen in ca. 50 m Entfernung haben.

Über den Tag finden sich auch andere Besucher ein wie beispielsweise dieser Fink (scaly-feathered finch).

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