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Wetter und Klima in der Kalahari Wüste

Wetter und Klima in der Kalahari Wüste

Eine Reise ins südliche Afrika, d.h. nach Namibia, Südafrika oder Botswana, will sehr gut geplant sein. Ein wichtiger Aspekt dabei ist natürlich das zu erwartende Wetter, speziell wenn die Urlaubsreise in die Kalahari Wüste gehen soll.

Aktuelle Wetterdaten für Twee Rivieren

SOMMER
Diese Region im Süden Afrikas kennt keine 4 Jahreszeiten, sondern “nur” Sommer & Winter.
Der Sommer, und somit auch die Zeit für Regen, beginnt im Oktober. Die ersten Gewitter ab Ende November. Haupt-“Regenzeit” ist ab Februar bis Ende April. Doch regnet nicht tagelang wie in Europa, sondern 2 – 3 Tage hintereinander ein kräftiges Gewitter bis die Luft wieder abgekühlt ist, danach wieder ca. 1 Woche schön, bis es wieder zu heiß wird, und der Zyklus erneut beginnt. Am heißesten ist es von Dezember bis Ende März mit Temperaturen von bis 38 Grad. Auch nachts kühlt es kaum unter 25 Grad ab. Aber, diese Temperaturen sind nicht unangenehm, denn es weht tagsüber immer ein angenehmes Lüftchen, und vor allem ist es nicht diese tropische Schwüle Hitze die einen fast umbringt, denn die Luftfeuchtigkeit ist sehr niedrig!
Deshalb ist es nicht nötig den halben Kleiderschrank mitzubringen. Leichte Kleidung als Safari Ausrüstung reicht völlig. Die Löwen haben uns auch so “zum Fressen gerne”.

WINTER
Ab Mai bis Oktober gibt es in der Regel keinen Niederschlag mehr in der Kalahari. Wochenlang stahlblauer Himmel ist normal. Die Temperaturen allerdings sind tagsüber noch angenehm. So zwischen 18 bis 22 Grad. Aber sobald die Sonne untergehts, wird es recht “frisch” mit Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt, von bis minus 7 Grad am frühen Morgen bevor die wärmende Sonne wieder da ist. Typisches Wüstenklima eben. Demzufolge sollte Ihre persönliche Safari Ausrüstung entsprechend angepasst sein, mit warmen Kleidern und vor allem einen warmen Schlafsack (je nach Tour) denn nichts ist schlimmer als Nachts im zu dünnen Schlafsack zu frieren, denn dann ist an Schlaf nicht zu denken.

 

Was ist die beste Reisezeit in der Kalahari Wüste?


Dies werde ich oft gefragt und kann so pauschal nicht beantwortet werden!
Grundsätzlich das ganze Jahr. Jede Jahreszeit hat seine eigenen Vorteile.
Im Sommer ist die Landschaft einfach eine Augenweide nach dem ersten Regen. Frisches zartes grün, und die ganzen typischen roten Kalahari Sanddünen sind mit Blütenteppichen übersät und leuchten in allen Farben. Ein Wunderbarer Kontrast ist dieses Farbenspiel mit den roten Sanddünen, grünes Gras, gelbe und violette Blumen, und darüber der Stahlblaue Himmel mit einigen Wolken, das gibt Aufnahmen die Sie mit der “Zunge schnalzen lässt”! Die Tiere sind in hervorragender Form bei all dem frischen Gras, und viele Antilopen haben so ab November ihre Setzzeit, und somit können viele Jungtiere beobachtet werden. Auf der anderen Seite sind die Tiere natürlich NICHT mehr unbedingt auf die künstlichen Wasserlöcher angewiesen, und man muss die Tiere mehr suchen für Beobachtungen, da sich diese weiter verteilen. Doch sind vor allem die Raubkatzen wie Geparden, Leoparden und der berühmte Schwarzmähnige Kalahari Löwe eher in den beiden Trockenflüssen, dem Aoab- bzw. Nossobtal anzutreffen. Dort gibt es große schattige Kameldornbäume, wo sie gerne tagsüber, während der heißesten Tageszeit, ihre Siesta halten.

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Die Geier machen Mittagspause

Aus dem Safari-Tagebuch im

Kalahari Gemsbok Park

 

Wir befinden uns im Kgalagadi Transfrontier Park (KTP) - dem früheren Kalahari Gemsbok Nationalpark - genauer im südafrikanischen Teil des Parks und fahren entlang des Nossob-Tals immer nach Norden. Am Morgen hatten wir bereits ein Rudel Tüpfelhyänen beim Wasserloch Rooiputs in der Ferne gesehen, es waren mindestens acht Tiere.

Auf dem Weg ist die Landschaft, die Wildnis längst zu einem Teil von uns geworden. Der Rest der Welt ist weit weg.
Hier zählt nur der Moment, die Vorfreude auf die nächste Sichtung. Die Dankbarkeit an das Leben hier im KTP dabei sein zu können.
Es ist bereits Mittagszeit und die Sonne hat die Temperaturen bereits ansteigen lassen.

Wer wünscht sich da nicht ein Bad. Der Brown Snake-Eagle macht es richtig. Er stellt die Füße ins Wasser. Das Wasserloch ‚Cubit Quap', nördlich von Nossob wird zum Freibad für den Adler.

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Wir fahren weiter und sind offen für unsere Wünsche auf der Liste der Tiersichtungen und für alles was da kommen würde. Doch auf das Folgende waren wir nicht vorbereitet.
"Die Geier machen Mittagspause"

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Da stehen sie am Wasserloch ‚Kwang' - Geier und noch mehr Geier. Sie sind am Wasser und sie stehen unterm Baum …

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Was machen die Geier hier und so viele …

So sehr wir unser Fernglas bemühen, es gibt keine Beute weit und breit zu sehen. Und da kommen immer mehr angeflogen.

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Zurück zum Wasser. Wollen wir doch mal schauen ob man nicht den einen oder anderen identifizieren könnte. Die Sonne steht zwar nicht so günstig und die Luft flimmert vor Hitze.

Also da haben wir zwei tolle Exemplare eines Lapped-faced Vulture. Sieht ein bisschen aus wie ein Truthahn.

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Und das sind White-backed Vulture oder doch Cape Vulture? Übrigens, die weiß umrandeten Flecken auf der Brust sind ohne Federn und dienen dem Aufspüren von Thermik und Windbewegungen. Macht auch Sinn. Und die Zwei schauen sich so verliebt an.

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Hey und der Kleine, der da ganz links schaut uns direkt in die Augen. Dem scheint es gut zu gehen. Uns auch.

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Es kommen immer mehr Geier. Sie landen aufeinander und starten kleine Scharmützel. Es gibt einen regen Austausch zwischen Tieren am Wasser und unter dem Baum. Obwohl es nur zehn Meter sind, wird das kurze Stück meist geflogen. Das Laufen sieht ja auch so ulkig aus. Ist eher ein Watscheln und Schaukeln und scheint nicht so beliebt. Wir könnten noch stundenlang zuschauen. Da gibt es Gemsböcke und einen Schakal und natürlich Springböcke und auch ein großer Tawny Eagle schaut vorbei.

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Wir haben die Zeit längst vergessen als fast unmerklich die ersten Tiere starten und sich die Reihen lichten. Ganz in der Ferne sehen wir eine Windhose.

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Kurz darauf starten weitere Tiere. Erst Sekunden später spüren wir den Wind durch die offenen Autofenster. Jetzt aber schnell. Staub wirbelt auf und wir schaffen es gerade die Fenster zu schließen bevor eine weitere Windhose direkt über unser Auto fegt und die Geier davon trägt. Immer höher und immer höher schrauben sie sich mit dem Aufwind in den blau weißen Himmel. Und wir fliegen mit …

Und wer dem Treiben und Fliegen der Geier zuschauen möchte, kann sich im Video weiter verzaubern lassen.

Kalahari Gemsbok Park

 

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Unglaubliches Anfängerglück

Unglaubliches Anfängerglück

Gerade kommen wir zurück aus dem Kalahari Nationalpark. Mit zwei Gästen aus Spanien, die zum ersten Mal im Leben in Afrika waren, das erste Mal in Südafrika und ebenfalls das erste Mal auf einer Safari. Auf unserer viertägigen Spezialtour Kalahari / Kgalagadi und Augrabies Falls Nationalpark waren wir unterwegs und ich komme zur Feststellung, dass es Leute gibt, die ein sprichwörtlich “unglaublichen Dusel” haben oder einfach nur Anfängerglück!

 

Leopardenjagd auf der Safari im Kalahari Nationalpark

Wir waren mit unseren Gästen “nur” knapp drei Tage auf Safari im Kgalagadi Nationalpark, und wir hatten das Privileg nicht nur die berühmten Schwarzmähnen Löwen und auch Geparden teilweise ganz nahe beobachten zu können. Nein, am letzten Abend als wir unsere letzte Safarifahrt unternahmen, hatten wir noch das unverschämte Glück einen Leoparden auf der Jagd beobachten zu dürfen.

Auf der Rückfahrt zum Camp “Twee Rivieren” sahen wir plötzlich einen Leoparden in der Dämmerung von der einen Flusseite des Nossob direkt auf uns zukommen.

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Safari Südafrika

Safari Südafrika

Safari in Südafrika

Diese Tour wurde von unseren Gästen als reine Chalet-Tour gebucht und Anfang 2013 durchgeführt. Es sollte von Upington aus zu den Highlights der Nordkap-Provinz gehen. Dafür war von den vier Gästen aus Polen, zwei befreundete Ehepaare hatten sich dieses Erlebnis gegönnt, unsere Tour Nr. 2 "Perlen der Nordkap Provinz" ideal gewählt worden.

 

Safari Südafrika

Höhepunkte der Nordkap Provinz

Safari Highlight #1
Zwei Tage auf Löwenpirsch im Kgalagadi Nationalpark war äußerst erfolgreich, denn wir entdeckten schon auf der ersten Pirschfahrt ein ganzes Rudel der berühmten Kalahari Löwen. Vor allem der beeindruckend schwarzmähnige Löwenmann hat uns allen den Atem geraubt.

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Auf Safari: Das leibliche Wohl

Auf Safari: Das leibliche Wohl

Wunderbare Neuigkeiten für alle unseren geschätzten Gäste!

Die Jagdzeit ist in den südafrikanischen Wintermonaten im vollem Gange. deshalb freue ich mich mitteilen zu können das wir frisches Wildbreet bekommen haben, um Sie während der Tour mit uns mit Köstlichkeiten, wie Filets von Oryx / Eland / Springbock / herrlichen Gnu-Bratwürsten und unserem geschätztem Oryxgulasch überraschen und verwöhnen zu können. Somit ist sichergestellt einen hoffentlich erfolgreichen Safaritag auch gebührend abschliessen zu können.

Dazu passt natürlich ein Glässchen lokalen Rotwein aus der “Orange River Kellerei”, die und darauf sind wir Upingtoner besonders stolz, an der letzten Internationalen Weinausstellung in Frankreich mit dem “Muskatel” aus 230 Mitbewerbern aus 24 Ländern ausgezeichnet wurde.

Safari Afrika

Wer hätte das gedacht? Denn die meisten Besucher Südafrikas wissen “nur” das in der Kap-Provinz ausgezeichneter Wein gekeltert werden. Nur Insider wissen dass auch hier in Upington entlang des Orange Rivers ausgezeichnete Weine produziert werden!

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Oryx-Steak auf dem Grill am Abend am Lagerfeuer.

Safari in der Kalahari Wüste

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Nächtliche Leoparden Sichtung

Eine meiner letzten Touren führte uns unter anderem ins Gebiet des “Mabuasehube Game Reserve” wo wir an der gleichnamigen Salzpfanne unser Camp für zwei ereignisreiche Nächte aufschlugen. Wie auf der Botswanischen Seite des Parks üblich gibt es dort fast keine Infrastruktur und natürlich auch keinen Zaun um das Camp. Das ist auch richtig. Denn das ist ja genau das was unsere Gäste suchen und bevorzugen. Eins zu sein mit der Natur!

Nun schon am ersten Abend als wir nach dem Nachtessen nochmals frisches Holz ins Feuer legten, um noch gemütlich ein Glas Rotwein am wärmenden Lagerfeuer zu genießen, hörten wir plötzlich ein merkwürdig, selten zu hörendes Geräusch in der Umgebung. Es war kein Brüllen wie von einem Löwen sondern eher ein tiefes “Knurren”. Und obwohl meine Gäste nun schon das vierte Mal mit mir unterwegs waren, konnten Sie dieses laute “Knurren” nicht identifizieren, und sahen mich fragend an. Obwohl auch ich dieses Geräusch hier draußen in der Wildnis noch nicht oft gehört hatte, wusste ich sofort das dies ein Leopard sein musste. Leoparden sind Einzelgänger und sehr scheue und leise Jäger, die in der Regel nicht gehört werden. Doch dieser, wir hörten es deutlich mal näher mal weiter entfernt, musste ein männliches Tier auf der Suche nach einer Partnerin sein, der hier in der Gegend umher strich. Wir lauschten fasziniert diesem selten zu hörendem Geräusch zu.

Als ich dann am Morgen bei Sonnenaufgang in unserem Camp umherlief entdeckte ich sehr schnell die Spuren des nächtlichen Besuchers. Es war der Abends zuvor gehörte Leopard der in der Nacht auch unser Camp inspizierte und sehr nah an unseren Zelten auf “leisen Tatzen” sich bewegte.

Am zweiten Abend wiederum nach dem Abendessen entfachte ich ein erneutes Feuer um den herrlichen Sternenhimmel am Lagerfeuer zu beobachten. Doch sind wir ein paar Meter vom Feuer weg gesessen, um die Sterne noch besser im Dunkel sehen zu können. Und wieder hörten wir den Leoparden der nach wie vor in der Gegend auf “Brautschau” war. Wie Abends zuvor lauschten wir fasziniert während wir gleichzeitig die Sterne beobachteten.

Plötzlich, es war mehr eine “Ahnung” den ein Geräusch, hatte ich das Gefühl nicht mehr “Alleine” zu sein. Ich drehte mich im Stuhl auf dem ich saß um, und machte meine starke Stirnlampe an, und uns “traf fast der Schlag” denn nur ca. 15 Meter von uns entfernt saß ein beeindruckend großes Leoparden Männchen und beobachtete uns.

Als das Licht von meiner Stirnlampe anging, lief er langsam und nicht im mindesten beeindruckt an uns vorbei. Einer der Gäste wollte sofort ein Bild von dieser wunderschönen Katze machen, was ich im sofort verbieten musste. Denn die Situation war zu gefährlich. Wir standen etliche Meter von unserem sicheren Fahrzeug entfernt, und hätten keine Zeit gehabt uns ins sichere Auto zurückzuziehen.

Und natürlich wollte ich nicht das dieser Leopard durch den Blitz der Kamera gereizt wurde. Hinzu kam noch das ich die Reaktion der allermeisten Gäste kenne. Sie schätzen die Situation völlig falsch ein, und vergessen jede Vorsicht, und wollen einfach nur ein Photo machen.

Leopard im Mabuasehube Game Reserve

Das ganze passierte in höchstens 10 Sekunden, bis der Leopard an uns vorbei war. Also kaum Zeit die Kamera einzuschalten und scharf zu stellen. Und ich bin mir sicher, der Photograph wäre da der Leopard sich von uns fort bewegte, noch ein paar Schritte auf diesen zugegangen. Dies hätte “sehr böse” enden können. Denn ein ausgewachsener Leopard der sich in die “Enge gedrängt” fühlt, kann angreifen, und einen Menschen ohne weiteres auch töten!

Deshalb musste ich energisch, “wenn auch unter heftigem Protest”, dem Gast verbieten auch nur daran zu denken seine Kamera zu zücken, und sich stattdessen nicht zu bewegen. Ich musste mir danach noch etliche Tage den “Vorwurf” gefallen lassen, das es so “schade war” kein Bild von dem Leoparden gemacht haben zu dürfen.

Dafür aber sind wir “gesund und munter” und mit vielen neuen Eindrücken zurückgekommen, was mir als verantwortlicher Guide immer am Wichtigsten ist.

Wie auch immer, auch die beiden Gäste waren von dieser außergewöhnlichen Situation im nachhinein tief beeindruckt und begeistert, natürlich auch ohne Photo!

Wir sahen zwar im weiterem Verlauf der Tour keinen Leoparden mehr, dafür viele andere Tiere, unter anderem auch Löwen, von denen dann natürlich viele Bilder gemacht werden konnten.  

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