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Pure Afrika Safari: Ein Tag in der Kalahari Wüste

Soeben komme ich von einer außergewöhnlichen und abwechslungsreichen Reise in die Kalahari Wüste zurück.

Unsere Tour Nr. 9 “Geheimnisvolle Kalahari Wüste” fand Anfang August 2013 statt, also mitten in der "Winterzeit" in Südafrika und Botswana. Die auf Wunsch der Gäste ein wenig abgeänderte und verlängerte Reise schloss einen meiner “Geheimplätze” mit ein. Anstatt nun wie üblich einen täglichen Kurzbericht aller Tage zu verfassen, will ich heute einen einzelnen Tag herausheben und im Detail beschreiben.

Dies alles in der Hoffnung Ihnen als Leser dieses Reiseberichtes einen möglichst tiefen Einblick in den Tagesablauf einer Safari in die Kalahari Wüste zu geben und vielleicht packt auch Sie bald das Afrika Fieber. Es ist dieses unbeschreibliche Gefühl von Freiheit und Abenteuer in Afrika auf einer Safari, welches man selbst einmal im Leben gespürt haben sollte.

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Offroad-Fahrzeug bereit zur Abfahrt

Generell haben wir während der Tour sehr viele außergewöhnliche Tierbeobachtungen machen können. Nebst den “normalen” Sichtungen auf unserer Fotosafari, bekamen wir auch die scheuen Eland- und Kudu-Antilopen zu sehen.

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Eland-Antilope im Sprung
 

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Abenteuer in der Kalahari Wüste

Abenteuer in der Kalahari Wüste

Ein ganz besonderes Duscherlebnis in der Kalahari Wüste

Während einer Kalahari-Tour über Weihnachten und Neujahr 2015 konnten wir uns während des 2 tägigen Aufenthalts im Mabuasehube Gebiet wahrlich nicht über mangelnden Besuch und aussergewöhnliche Wildtiersichtungen beklagen.

Unsere Gäste aus dem Bodensee Raum haben nun schon das vierte Mal über die Festtage eine Abenteuerreise in die Kalahari Wüste bei uns gebucht und dürfen somit mit Fug und Recht von sich behaupten bereits erfahrene Kalahari-Abenteurer zu sein.

Als wir an unserem Übernachtungsplatz ankamen, war es noch „ruhig und friedlich“ so dass wir ungestört unser Camp errichten konnten. Da ich aber diesen Platz als beliebten „Löwen-Ruheplatz“ von meinen früheren Besuchen her bereits kannte, bereiteten wir noch vor Sonnenuntergang unser Nachtessen zu, welches wir dann auch noch ungestört geniessen konnten.

Anschliessend unternahmen wir noch eine kurze Safarifahrt bis zum Sonnenuntergang und kehrten dann zurück in unser Camp.

Doch jetzt war der Platz von 3 Löwenmännchen bereits besetzt, die rund um unser Camp unter den Büschen lagen und die Umgebung beobachteten. Wie üblich hier in Botswana gibt es natürlich keinen Zaun um das Camp, so dass mit Besuch von Wildtieren jederzeit gerechnet werden muss...

Wir beobachteten die drei Löwenbrüder vom sicheren Fahrzeug heraus, bis sich diese plötzlich erhoben und zur nahe gelegenen Salzpfanne bewegten.

Dies gab uns die Gelegenheit noch vor dem Schlafengehen ein Glas Rotwein zu trinken. Als wir uns dann in unsere Zelte zur „Nachtruhe“ begehen wollten, entdeckten wir im Schein der Taschenlampen, dass wir Besuch an der nur ca. 50 Meter entfernten Dusche hatten. Und was für ein Besuch! Wow.

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Berührendes Erlebnis mit einer Leopardin

Berührendes Erlebnis mit einer Leopardin

Während meiner letzten Tour (mit zwei Gästen aus den Niederlanden) in die Kalahari Wüste, schlugen wir unser Camp für drei Nächte im Mabuasehube Game Reserve auf.

Bereits am zweiten Tag hatten wir das Privileg während unserer morgentlichen Safari bei einer nahe gelegenen Salzpfanne ein Löwenpaar auf „Hochzeitsreise“ beobachten zu dürfen. Wir waren sehr beeindruckt, auch weil die beiden von uns aus geringer Entfernung beobachtet werden konnten. Am späteren Nachmittag unternahmen wir nochmals eine Safarifahrt, diesmal in einer anderen Richtung zu einer weiteren Salzpfanne und begegneten nochmals zwei männlichen Löwen. Wir konnten unser Glück kaum fassen! Gleich zweimal an einem Tag Löwen zu Gesicht zu bekommen.

Safari in der Kalahari Wüste - Mabuasehube Game Reserve

Sehr zufrieden mit dem heutigen Safari-Tag kehrten wir zurück in unser Camp und genossen pünktlich unser Abendessen, um nicht zu spät ins Bett zu kommen. Schließlich wollten wir am folgenden Tag frisch ausgeruht sein.

Wir wussten zu diesem Zeitpunkt noch nicht was uns alles noch erwarten würde in den nun folgenden zwei Tagen hier in unserem Camp.

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Nun diese zweite Nacht steigerte sich, denn gegen 3:00 Uhr morgens weckte uns ein richtig lauter Lärm. Durch das Moskitonetz der Zeltwand hindurch sah ich, nur ca. 20 Meter entfernt, zwei sich paarende Leoparden. Das geht ziemlich laut und auch sehr grob miteinander vonstatten. Fasziniert beobachte ich die beiden im Mondlicht, die sich von unserer Anwesenheit überhaupt nicht stören liessen.

Am Morgen als wir aufstanden um den neuen Tag zu begrüssen, waren rund um unser Camp die Spuren dieses nächtlichen „Treibens“ überall im Sand zu sehen. Die beiden Gäste aus den Niederlanden waren „aus dem Häuschen“ wegen dieser nächtlichen Aktivität.

Der dritte und letzte Tag brachte keine weiteren Katzensichtungen, dafür jedoch verschiedene schöne Antilopen und Vogelbeobachtungen.

So weit so gut. Doch der letzte Abend im Mabuasehube Game Reserve hielt noch das „ULTIMATIVE HAMMER – ERLEBNIS“ für uns bereit!

Nach einem leckeren Nachtessen, saßen wir noch zusammen und unterhielten uns über den vergangenen Tag. Im Gespräch am Lagerfeuer fragten mich meine beiden Gäste ob es hier in der Kalahari eigentlich auch Ameisenbären gibt. Sicher antwortete ich aber die sind Nachtaktiv und Tagsüber kaum zu sehen. Wie sieht den so ein Ameisenbär den aus, und wie groß ist dieser? Um diese Frage beantworten zu können lief ich die ca. fünf Meter vom Tisch zum Auto um dort das Buch über alle im südlichen Afrika vorkommenden Säugetiere, das ich immer mit auf unseren Touren dabei habe, zu holen. Ich gehe also zum Auto, und will die Türe aufmachen um das Buch zu holen.
Doch was ist das? Als ich an der Türe stand, merkte ich das mich irgendetwas „zart und fein“ über mein Schienbein wischte. Erstaunt über die Berührung machte ich zwei Schritte zurück und schaue runter auf den Boden.

DA TIFFT MICH DOCH FAST DER SCHLAG!

Denn ich schaue direkt ins Gesicht eines Leoparden, der unter meinem Auto lag und mir auf diese Art mit einem leichten Klaps ans Schienbein kundzutun: „Hei Mann, pass auf wo du hin tritts, ich bin auch noch da!“

Ich erkannte sofort das dies noch ein jüngeres und etwas unerfahreneres Weibchen war, die zum Glück für mich nicht so recht wusste wie sie mit dieser Situation umgehen soll. Und zu meinem großen Glück war das Tier einfach „nur“ neugierig und nicht aggressiv! Denn dann hätte die Situation sehr böse - vor allem für mich - enden können!

Während ich mich langsam weiter vom Auto zurückzog, sagte ich ruhig meinen Gästen: "Hier unterm Auto ist ein Leopard."

Ja, ja meinten die beiden, ist schon gut! Denn sie dachten ich mache einen Witz. Erst als ich dies wiederholt sagte und unters Auto leuchtete sahen auch die beiden das der Leopard real war. Den beiden fuhr der Schreck gehörig in die Glieder.

Leopard im Safari-Camp

Was sollen wir nun machen, war die Frage? Zieht Euch zurück in Euer Zelt, aber langsam! Nicht rennen! Die beiden zogen sich also umgehend in Ihr Zelt zurück, während ich draußen wartete was als nächstes passieren würde. Ich konnte weder in unser Safarifahrzeug hinein, noch konnte ich mich in mein Zelt zurückziehen, denn beide Wege waren versperrt von der Leopardendame.
 
Als diese nun unterm Auto hervorkam und sich auf die andere Seite zurückzog, war das die Chance für mich um in das Auto hineinzukommen. Neugierig lief der Leopard nun die ganze Zeit in unserem Camp herum. Einmal auch ganz nah ans Zelt, wo sich die beiden Gäste befanden. Danach auch unter unserem Tisch. Während der ganzen Zeit saß ich im Auto und beobachtete völlig fasziniert diese einmalig wunderschöne Großkatze, und vergaß wegen dieser Erhabenheit sogar ein Photo zu machen. Leider. Denn ich war einfach nur hin und weg, von der Eleganz, der Ruhe und Kraft die dieses einmalig schöne Tier bei jeder Bewegung ausstrahlte.
Dann plötzlich bewegte sie sich wieder zu unserem Tisch, wo sich am Boden noch das „Beauty Case“ der Gäste befand. Der Leopard schnüffelte kurz daran, packte das Ding und lief damit zurück in den Busch.

Das war's dann wohl, dachte ich nach einer Viertelstunde, und fuhr danach - wie  immer direkt vor mein Zelt. Der Schlüssel bleibt im Schloss stecken. Im Notfall, wenn z.B. Löwen ins Camp kommen, kann ich sofort aus dem Zelt heraus und ins Auto, um die Tiere bei Bedarf wegzuscheuchen.
 
Nach dieser aufregenden Begegnung legte ich mich ebenfalls aufs Ohr und schlief tief und fest wie ein „Murmeltier“, bis es kurz vor 5:00 Uhr begann leicht zu regnen. Davon wurde ich wach, und da es aber sehr schnell wieder aufhörte, dachte ich wunderbar, schlaf ich noch eine Runde weiter. Doch drückte mich die Blase, so dass ich kurz aufstehen wollte um raus zu gehen um die Notdurft zu verrichten.
 
Als ich meine Stirnlampe anschaltete traf mich doch erneut fast der Schlag!

Kaum zwei Meter von mir entfernt schaute ich erneut ins Gesicht der Leopardin, die wer weiß wie lange schon, unter meinem Auto lag und mich ganz unschuldig anschaute.

Doch das starke Licht der Stirnlampe irritierte sie dann doch zu sehr, und die Leopardin zog sich zurück in den Busch, was mir die Gelegenheit gab, aus dem Zelt raus zum Pinkeln gehen zu können.

Was war das für eine verrückte und ereignisreiche Nacht!
Am morgen dann bei Tageslicht fanden wir dann auch noch die Überreste des „Beauty Case“ wieder. Was interessierte den Leoparden so an unserem Beauty Case das er diesen mit in den Busch raus nahm, war dann die Frage meiner Gäste.
Wahrscheinlich schaute die Leopardin nur nach ob in der Waschtasche vielleicht ein schönes Parfüm, wie „Chanel No. 5“ drin zu finden wäre. Sie wollte wohl „hübsch und anziehend“ sein, wenn der Leopardenmann erneut vorbei kam, war meine Antwort auf die Frage! Amüsierte Gesichter und lautes Gelächter war die Folge.

Auf jeden Fall war dies die „verrückteste“ Nacht, die ich je in der Kalahari Wüste erleben durfte. Diese Nacht hat sich in meine Erinnerung „gebrannt“ und werde diese nie vergessen! Denn sowas geschieht nicht jeden Tag und es ist ein einmaliges Privileg so etwas erleben zu dürfen!

Deshalb kann ich mir vorstellen, das der eine oder andere, der dies liest denkt das dies bloß eine Phantasiegeschichte sei, und keine erlebte Tatsache.
Wenn dem so sein sollte, kontaktieren Sie mich ganz unverbindlich. Gerne schicke ich Ihnen dann die Kontaktadresse der beiden Gäste aus den Niederlanden, die Sie dann gerne kontaktieren können, um sich von den beiden diesen Reisebericht bestätigen zu lassen.

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BOTSWANA von seiner allerbesten Seite

BOTSWANA von seiner allerbesten Seite
Es ist ein „offenes Geheimnis“ das Botswana sich für seine Besucher die das besondere suchen, sich immer wieder von seiner ganz besonderen Seite zeigt, und das Herz immer hoch schlagen lässt! Außergewöhnliche Safari Erlebnisse sind deshalb die Regel und nicht die Ausnahme. So auch auf einer unserer letzten Touren. Unsere Tour 15 „Höhepunkte Botswana“ war auf Wunsch unserer Gäste ein wenig abgeändert und führte uns erst nach „Rooiputs“ auf der Botswanischen Seite des „Kgalagadi Transfrontier Nationalparks“, wo wir die ersten drei Nächte verbrachten.

Schon hier war das Glück auf unserer Seite, denn wir konnten nicht nur Löwen, sondern auch vier Geparden und eine Falbkatze beobachten, und was uns besonders freute, auch unsere „Schätzchen“ die Erdmännchen und vieles mehr. Es ging also schon wunderbar los, wie wir erfreut feststellen durften.

Von „Rooiputs“ aus fuhren wir dann auf eine der Landschaftlich schönsten Strecke Botswanas vorbei an wunderschönen, kupferroten Sanddünen bis nach „Tsabong“ wo wir im „Berrybush-Camp“ übernachteten. Hier konnten wir dann nochmals unsere Vorräte auffüllen und auch tanken, denn die folgenden drei Tage waren wir in der absoluten Wildnis der Kalahari.

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Wir schlugen unser Camp an einem unserer „Geheimplätze“ außerhalb der Nationalparks auf. Damit hatten wir die Gelegenheit auch am Abend auf eine Nachtsafari mit Spotlicht gehen zu können. Bei diesen Safarifahrten entdeckten wir eine „Löffelhund“ Familie mit ihren Jungen, die vor dem Bau wie wild herumspielten. Ein wunderbares Schauspiel! Ebenfalls entdecken durften wir ein „Stachelschwein“ direkt vor uns auf dem Weg. Tagsüber auf der grossen Salzpfanne, an der wir unser Camp errichtetet hatten, war den ganzen Tag etwas los. Oryx, Springböcke, Kuhantilopen und Strausse waren abwechslungsweise immer wieder zu sehen um Salz und Mineralien zu lecken.

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PANGOLIN (Manis temminckii) / Steppenschuppentier

Seit über 20 Jahren in denen ich mich nun schon hier in der Wildnis des gesamten südlichen Afrikas aufhalte, habe ich bisher noch nie ein Pangolin sehen können. Eines dieser, aus der Vorzeit der Dinosaurier überlebenden, merkwürdig aussehenden Wesen.

Alle meine Gäste fragten mich immer wieder, wenn Sie in meinem mitgeführten Tierbuch blätterten und das Bild von einem Pangolin sahen, ob ich dieses Tier schon einmal gesehen habe. Und bis heute musste ich dies bisher immer verneinen!

Ich habe dann immer gesagt, dass sollte ich irgendwann einmal das Privileg haben einen Pagolin in freier Wildbahn beobachten zu können, meine Gäste mich „rund um den Globus“ vor Freude schreien hören können! Und ich würde sehr gerne 100 Löwensichtungen hergeben, nur um wenigsten ein einziges Mal einen Pagolin in freier Wildbahn zu sehen!!

Und ehrlich gesagt, ich hatte die Hoffnung schon aufgegeben, mal dieses unverschämte Glück zu haben! Denn der Pangolin, das Steppenschuppentier, ist eigentlich nachtaktiv und tagsüber NICHT zu beobachten.

ABER, KEINE REGEL OHNE AUSNAHME!!!  Und nun also war es endlich soweit!

Wir schreiben das Jahr 2018 und ich war mit zwei wunderbaren Gästen aus der Schweiz auf einer vier wöchigen Rundreise durch Namibia und Botswana unterwegs.

Auf dieser Tour hatten wir schon sehr viel gesehen, in den gut zwei Wochen die wir bereits unterwegs waren. Im botswanischen Teil des Kgalagadi Nationalparkes, fuhren wir von „Kaa Gate“ her kommend Richtung „Nossob Camp“. Ich konzentrierte mich vor allem auf meine rechte Seite um auch ja nichts zu verpassen, und überließ die linke Seite mehr meinen beiden Safari-Gästen. Plötzlich und aus heiterem Himmel riefen meine Gäste „STOPP, was ist denn das“???

Ich stieg sofort auf die Bremse um anzuhalten, und schaute nach links rüber. Konnte aber nichts entdecken. Also fragte ich die Beiden – Wo? „Fahr ein paar Meter zurück.“ OK, ich fuhr also einige Meter zurück.

Und dann dachte ich - der Blitz hat mich getroffen!

UNMÖGLICH!!

Das kann ja NICHT WAHR SEIN!!!

Aber tatsächlich, ein PANGOLIN! Er lief vielleicht nur fünf Meter von der Allradspur entfernt direkt an uns vorbei. Das GIBT’S JA NICHT!!

Ich bin noch NIE im Leben so schnell aus meinem Offroad-Auto gesprungen. Kamera gepackt, und ALLE VORSICHT vergessend, hinter dem Pangolin hergesprungen, denn ich wollte unbedingt einige Bilder machen, wenn ich nach soooooo langer Zeit keinen gesehen habe.

Ich bin hunderte von Metern hinter dem Kerl hergerannt um wenigsten ein paar Bilder von diesem seltenen Säugetier zu fotografieren.

Meine Gäste riefen mir hinterher, ich soll vorsichtig sein mich so weit vom Auto zu entfernen. Doch der Bursche lief immer weiter, und ich hinterher, immer wieder Aufnahmen gemacht, was aber gar nicht so einfach ist, den zu nahe sollte man dem Steppenschuppentier nicht kommen, denn sein dachziegelartig überlappender Schuppenschwanz ist eine gefährliche Waffe. Mit diesem kann er einem Angreifer tiefe Wunden zufügen.

Als ich dann einige Bilder im Kasten hatte, bin ich mit Tränen in den Augen voll DANKBARKEIT zurück gelaufen. Voller Stolz zeigte ich die gemachten Aufnahmen meinen beiden Gästen. Ich konnte es noch immer nicht fassen, welch‘ unverschämtes Glück wir hatten, denn wie gesagt ein Pangolin ist nachtaktiv und jetzt war es Mittagszeit um 12:00 Uhr als wir ihn entdeckt hatten! Die Kalahari Wüste und die dortige Tierwelt ist immer wieder für eine Überraschung gut.

Welch‘ unglaubliches Erlebnis!! Ich werde es für immer in meiner Erinnerung behalten!

 

Wikipedia schreibt:

„Die Schuppentiere oder Tannenzapfentiere (Manidae) sind eine Säugetierfamilie, die zudem eine eigene Ordnung, die Pholidota, bildet. Sie umfassen insektenfressende Tiere mit Spezialisierung auf Ameisen und Termiten, die durch Grabkrallen, eine röhrenförmige Schnauze mit zahnlosem Kiefer sowie eine lange Zunge an diese Ernährungsweise angepasst sind.

Einzigartig unter den Säugetieren ist ihre Körperbedeckung mit großen, überlappenden Hornschuppen. Im Bedrohungsfall können sie sich zu einer Kugel einrollen. Schuppentiere leben je nach Art am Boden oder auf Bäumen, meist sind sie nachtaktiv, ihre genaue Lebensweise ist aber nur unzureichend erforscht. Die Familie umfasst drei rezente Gattungen mit acht Arten, von denen vier in Ost-, Süd- und Südostasien und vier in Afrika südlich der Sahara leben.“

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