Safari-Blog

Safari Blog Kalahari

Urlaubsträume realisieren

Jedes Jahr aufs Neue stellt sich für die meisten Familien die gleiche offene Frage der Urlaubsplanung. Gerade die Deutschen sind für ihre Abenteuerlust bekannt und suchen Alternativen, um den Reiz der Ferne zu entdecken. Natürlich besteht auch der Wunsch, die Heimat besser zu erkunden und nebenher gibt es die alten Gewohnheiten, einen Abstecher an die Badeseen nach Österreich oder Ungarn zu machen. Viele Deutsche besitzen auch eigene Sommerhäuser und finden kaum noch Zeit diese zu besuchen. Während das eigene Haus in Österreich nicht mehr an der obersten Stelle der Prioritäten liegt, so ist aber mittlerweile das Ferienhaus am Balaton sehr gefragt. Immerhin ist auch die Kostenseite sehr günstig im Vergleich zu Österreich abzuwägen. Was die Urlaubspläne betrifft, so wird man flexibel auf das Angebot reagieren müssen, wenn die Nachfrage steigt.

Safari, Urlaub am Wörthersee oder doch lieber Balaton?

Wann man selbst nur etwa fünf Wochen im Jahr zur Verfügung hat, dann wird die Planung des eigenen Urlaubs vielfach auch zu einem Stressfaktor. Man bedenke nun, dass man sein Haus in Ungarn besuchen möchte, vielleicht auch die Wohnung am Kärntner Badesee und zudem eine Reise an einen exotischen Ort in Afrika plant, dann wird der Urlaub nicht mehr zum Erholungsfaktor, sondern zu purem Stress. Um dem zu entgehen, muss man entweder etwas von der Liste streichen oder sich professionelle Hilfe bei der Organisation dieser Reise holen.

Exotischer als bei einer Safari geht es wohl kaum

Insbesondere dann, wenn das Reservoir an Möglichkeiten bereits ausgeschöpft ist und eine Reise erst dann als exotisch bezeichnet werden kann, wenn es als Safari zu benennen ist, dann kann es auch viel Spaß bedeuten. Die Safari ist nämlich eine der letzten Bastionen auf dem internationalen Reisesektor, die man noch auf der „to do list“ abzuhaken hat. Der Grund liegt vor allem darin, weil die Safari natürlich nicht in wenigen Tagen wie ein Städtetrip abzuarbeiten ist. Es braucht Zeit, um die Reise zu planen und natürlich ist die Anreise generell nur in einem ganzen Tag zu bewältigen. Hinzu kommt auch, dass eine Safari nur Sinn macht, wenn man es zumindest für mehrere Wochen hindurch planen kann. Man braucht also in der Regel seinen ganzen Urlaub damit auf.

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Video: Die Geier machen Mittagspause

Die große Anzahl an verschiedenen Geiern konnten am Wasserloch Kwang nördlich von Nossob im Kgalagadi Nationalpark in Südafrika beobachtet werden. Neben den Geier kamen auch Adler während der Mittagszeit zum Wasserloch um ihren Durst zu stillen. Diese beindruckende Szenerie konnte auf Video festgehalten werden.

Geier am Wasserloch Kwang, nördlich von Nossob im Kgalagadi Nationalpark

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Tiere in der Kalahari Wüste-Teil 2

Einige der besonderen Tiere in der Kalahari Wüste zeigen wir in unserem aktuellen Video aus dem Januar 2016. Stars sind ein Leopard auf freiem Feld, mehrere Löwen, eine Vielzahl an Geiern und Löwennachwuchs. Die Aufnahmen entstanden im Januar 2016 im KTP.

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Video: Löwenjagd in der Kalahari Wüste

Eine große Springbockherde war im südlichen Nossobtal auf dem Weg zum Wasserloch Rooiputs. Kurz bevor das Wasserloch erreicht wurde kam ein ausgewachsenes Löwenmännchen aus seiner Deckung heraus und versuchte die Springböcke zu jagen.

Löwenjagd am Wasserloch Rooiputs im Kgalagadi Nationalpark

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BOTSWANA von seiner allerbesten Seite

BOTSWANA von seiner allerbesten Seite
Es ist ein „offenes Geheimnis“ das Botswana sich für seine Besucher die das besondere suchen, sich immer wieder von seiner ganz besonderen Seite zeigt, und das Herz immer hoch schlagen lässt! Außergewöhnliche Safari Erlebnisse sind deshalb die Regel und nicht die Ausnahme. So auch auf einer unserer letzten Touren. Unsere Tour 15 „Höhepunkte Botswana“ war auf Wunsch unserer Gäste ein wenig abgeändert und führte uns erst nach „Rooiputs“ auf der Botswanischen Seite des „Kgalagadi Transfrontier Nationalparks“, wo wir die ersten drei Nächte verbrachten.

Schon hier war das Glück auf unserer Seite, denn wir konnten nicht nur Löwen, sondern auch vier Geparden und eine Falbkatze beobachten, und was uns besonders freute, auch unsere „Schätzchen“ die Erdmännchen und vieles mehr. Es ging also schon wunderbar los, wie wir erfreut feststellen durften.

Von „Rooiputs“ aus fuhren wir dann auf eine der Landschaftlich schönsten Strecke Botswanas vorbei an wunderschönen, kupferroten Sanddünen bis nach „Tsabong“ wo wir im „Berrybush-Camp“ übernachteten. Hier konnten wir dann nochmals unsere Vorräte auffüllen und auch tanken, denn die folgenden drei Tage waren wir in der absoluten Wildnis der Kalahari.

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Wir schlugen unser Camp an einem unserer „Geheimplätze“ außerhalb der Nationalparks auf. Damit hatten wir die Gelegenheit auch am Abend auf eine Nachtsafari mit Spotlicht gehen zu können. Bei diesen Safarifahrten entdeckten wir eine „Löffelhund“ Familie mit ihren Jungen, die vor dem Bau wie wild herumspielten. Ein wunderbares Schauspiel! Ebenfalls entdecken durften wir ein „Stachelschwein“ direkt vor uns auf dem Weg. Tagsüber auf der grossen Salzpfanne, an der wir unser Camp errichtetet hatten, war den ganzen Tag etwas los. Oryx, Springböcke, Kuhantilopen und Strausse waren abwechslungsweise immer wieder zu sehen um Salz und Mineralien zu lecken.

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Die Löwen der Kalahari

TV-Tipp: 12. Juni 2015 | eins festival | 15:15 - 16:00 Uhr | Tierdoku


Tierdoku über die Löwen in der Kalahari Wüste

Die Kalahari im Süden Afrikas gilt als eine der vielfältigsten und artenreichsten Wüsten der Welt. Einst war sie Schauplatz riesiger Tierwanderungen. Abertausende Huftiere und in ihrem Gefolge Löwen, Wildhunde und Geparde zogen vom Okavango-Delta durch die Zentralkalahari nach Süden und zurück, wenn der sporadische Regen mal hier, mal dort schmackhafte Gräser und natürliche Tränken in die Landschaft zauberte. Von den Durchzüglern profitierten auch die Buschmänner, die seit über 20.000 Jahren in dieser Wüste leben. In letzter Zeit hat sich die Kalahari stark verändert.



Tierdoku: D 2102
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Nächtliche Leoparden Sichtung

Eine meiner letzten Touren führte uns unter anderem ins Gebiet des “Mabuasehube Game Reserve” wo wir an der gleichnamigen Salzpfanne unser Camp für zwei ereignisreiche Nächte aufschlugen. Wie auf der Botswanischen Seite des Parks üblich gibt es dort fast keine Infrastruktur und natürlich auch keinen Zaun um das Camp. Das ist auch richtig. Denn das ist ja genau das was unsere Gäste suchen und bevorzugen. Eins zu sein mit der Natur!

Nun schon am ersten Abend als wir nach dem Nachtessen nochmals frisches Holz ins Feuer legten, um noch gemütlich ein Glas Rotwein am wärmenden Lagerfeuer zu genießen, hörten wir plötzlich ein merkwürdig, selten zu hörendes Geräusch in der Umgebung. Es war kein Brüllen wie von einem Löwen sondern eher ein tiefes “Knurren”. Und obwohl meine Gäste nun schon das vierte Mal mit mir unterwegs waren, konnten Sie dieses laute “Knurren” nicht identifizieren, und sahen mich fragend an. Obwohl auch ich dieses Geräusch hier draußen in der Wildnis noch nicht oft gehört hatte, wusste ich sofort das dies ein Leopard sein musste. Leoparden sind Einzelgänger und sehr scheue und leise Jäger, die in der Regel nicht gehört werden. Doch dieser, wir hörten es deutlich mal näher mal weiter entfernt, musste ein männliches Tier auf der Suche nach einer Partnerin sein, der hier in der Gegend umher strich. Wir lauschten fasziniert diesem selten zu hörendem Geräusch zu.

Als ich dann am Morgen bei Sonnenaufgang in unserem Camp umherlief entdeckte ich sehr schnell die Spuren des nächtlichen Besuchers. Es war der Abends zuvor gehörte Leopard der in der Nacht auch unser Camp inspizierte und sehr nah an unseren Zelten auf “leisen Tatzen” sich bewegte.

Am zweiten Abend wiederum nach dem Abendessen entfachte ich ein erneutes Feuer um den herrlichen Sternenhimmel am Lagerfeuer zu beobachten. Doch sind wir ein paar Meter vom Feuer weg gesessen, um die Sterne noch besser im Dunkel sehen zu können. Und wieder hörten wir den Leoparden der nach wie vor in der Gegend auf “Brautschau” war. Wie Abends zuvor lauschten wir fasziniert während wir gleichzeitig die Sterne beobachteten.

Plötzlich, es war mehr eine “Ahnung” den ein Geräusch, hatte ich das Gefühl nicht mehr “Alleine” zu sein. Ich drehte mich im Stuhl auf dem ich saß um, und machte meine starke Stirnlampe an, und uns “traf fast der Schlag” denn nur ca. 15 Meter von uns entfernt saß ein beeindruckend großes Leoparden Männchen und beobachtete uns.

Als das Licht von meiner Stirnlampe anging, lief er langsam und nicht im mindesten beeindruckt an uns vorbei. Einer der Gäste wollte sofort ein Bild von dieser wunderschönen Katze machen, was ich im sofort verbieten musste. Denn die Situation war zu gefährlich. Wir standen etliche Meter von unserem sicheren Fahrzeug entfernt, und hätten keine Zeit gehabt uns ins sichere Auto zurückzuziehen.

Und natürlich wollte ich nicht das dieser Leopard durch den Blitz der Kamera gereizt wurde. Hinzu kam noch das ich die Reaktion der allermeisten Gäste kenne. Sie schätzen die Situation völlig falsch ein, und vergessen jede Vorsicht, und wollen einfach nur ein Photo machen.

Leopard im Mabuasehube Game Reserve

Das ganze passierte in höchstens 10 Sekunden, bis der Leopard an uns vorbei war. Also kaum Zeit die Kamera einzuschalten und scharf zu stellen. Und ich bin mir sicher, der Photograph wäre da der Leopard sich von uns fort bewegte, noch ein paar Schritte auf diesen zugegangen. Dies hätte “sehr böse” enden können. Denn ein ausgewachsener Leopard der sich in die “Enge gedrängt” fühlt, kann angreifen, und einen Menschen ohne weiteres auch töten!

Deshalb musste ich energisch, “wenn auch unter heftigem Protest”, dem Gast verbieten auch nur daran zu denken seine Kamera zu zücken, und sich stattdessen nicht zu bewegen. Ich musste mir danach noch etliche Tage den “Vorwurf” gefallen lassen, das es so “schade war” kein Bild von dem Leoparden gemacht haben zu dürfen.

Dafür aber sind wir “gesund und munter” und mit vielen neuen Eindrücken zurückgekommen, was mir als verantwortlicher Guide immer am Wichtigsten ist.

Wie auch immer, auch die beiden Gäste waren von dieser außergewöhnlichen Situation im nachhinein tief beeindruckt und begeistert, natürlich auch ohne Photo!

Wir sahen zwar im weiterem Verlauf der Tour keinen Leoparden mehr, dafür viele andere Tiere, unter anderem auch Löwen, von denen dann natürlich viele Bilder gemacht werden konnten.  

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Außergewöhnliches Namibia - Reise in den Khaudum Nationalpark

Außergewöhnliches Namibia - Reise in den Khaudum Nationalpark

Eine unserer - individuell für unsere Gäste zusammengestellte - Touren führte uns vor Kurzem abseits der ausgetretenen Besucherpfadedurch den gesamten Norden von Namibia. Die Tour war auch deshalb außergewöhnlich, weil die Gäste genug Zeit mitgebracht hatten um solch eine Tour in diesen faszinierenden Teil Namibias unternehmen zu können.

Anstatt in drei Wochen durch das gesamte südliche Afrika zu hetzen (gern unterschätzt man die Entfernungen im Land), konzentrierten sich diese Gäste idealerweise auf nur ein Gebiet, dafür aber richtig intensiv.

Rundtour im nördlichen Namibia

Die Tour startete und endete in Windhoek. Nach Ankunft in Windhoek übernachteten wir erst in der schönen Ondekaremba Gästefarm um sich von der langen Anreise zu erholen und einzurichten.

Tags darauf fuhren wir zum Waterberg National Park. Die nächste Destination war die „Dornhügel Gästefarm“, die uns sehr gut gefallen hat. Am folgenden Tag war dann aber wunschgemäß Schluss mit der Zivilisation. Es ging via Tsumkwe gen Norden in den Khaudum National Park, wo wir zuerst im südlichen Camp Sikaretti unsere Zelte für zwei Nächte aufschlugen.

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Abenteuer in der Kalahari Wüste

Abenteuer in der Kalahari Wüste

Ein ganz besonderes Duscherlebnis in der Kalahari Wüste

Während einer Kalahari-Tour über Weihnachten und Neujahr 2015 konnten wir uns während des 2 tägigen Aufenthalts im Mabuasehube Gebiet wahrlich nicht über mangelnden Besuch und aussergewöhnliche Wildtiersichtungen beklagen.

Unsere Gäste aus dem Bodensee Raum haben nun schon das vierte Mal über die Festtage eine Abenteuerreise in die Kalahari Wüste bei uns gebucht und dürfen somit mit Fug und Recht von sich behaupten bereits erfahrene Kalahari-Abenteurer zu sein.

Als wir an unserem Übernachtungsplatz ankamen, war es noch „ruhig und friedlich“ so dass wir ungestört unser Camp errichten konnten. Da ich aber diesen Platz als beliebten „Löwen-Ruheplatz“ von meinen früheren Besuchen her bereits kannte, bereiteten wir noch vor Sonnenuntergang unser Nachtessen zu, welches wir dann auch noch ungestört geniessen konnten.

Anschliessend unternahmen wir noch eine kurze Safarifahrt bis zum Sonnenuntergang und kehrten dann zurück in unser Camp.

Doch jetzt war der Platz von 3 Löwenmännchen bereits besetzt, die rund um unser Camp unter den Büschen lagen und die Umgebung beobachteten. Wie üblich hier in Botswana gibt es natürlich keinen Zaun um das Camp, so dass mit Besuch von Wildtieren jederzeit gerechnet werden muss...

Wir beobachteten die drei Löwenbrüder vom sicheren Fahrzeug heraus, bis sich diese plötzlich erhoben und zur nahe gelegenen Salzpfanne bewegten.

Dies gab uns die Gelegenheit noch vor dem Schlafengehen ein Glas Rotwein zu trinken. Als wir uns dann in unsere Zelte zur „Nachtruhe“ begehen wollten, entdeckten wir im Schein der Taschenlampen, dass wir Besuch an der nur ca. 50 Meter entfernten Dusche hatten. Und was für ein Besuch! Wow.

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Video: Tiere in der Kalahari Wüste

Einige der besonderen Tiere in der Kalahari Wüste zeigen wir in unserem aktuellen Video. Neben zwei Löwendamen konnten mehrere Sekretärsvögel, zwei braune Hyänen und auch Kuhantilopen sowie Gnus und Springböke während dieser Tour gesichtet werden. Die Aufnahmen entstanden im März 2015 im Nossob Tal.

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Der Zug der Springböcke mit einem gefährlichen Ende

Der Zug der Springböcke mit einem gefährlichen Ende

Die Kalahari – ein Name für eine weite Landschaft mit wilden Tieren im Süden des afrikanischen Kontinents.

Im KTP (Kgalagadi Transfrontier Park) können wir einen Teil dieser atemberaubenden Tier- und Pflanzenwelt hautnah mit erleben. Auch wenn der südafrikanische Teil des Parks mit Unterkünften und ‚Wegen‘ (Pads) erschlossen ist, gibt es nur wenige Besucher und wenige Autos.
So ist auch das folgende Erlebnis fast exklusiv für uns.

„Der Zug der Springböcke mit einem gefährlichen Ende“

Es ist kurz nach der Mittagszeit und der Himmel ist Anfang Dezember bewölkt. Wir fahren im südlichen Teil des Nossob-Tals als wir rechts auf den Dünen Springböcke entdecken. Ohne direktes Sonnenlicht sind sie fast nicht von der Landschaft zu unterscheiden. Und sie sind unterwegs. Es erscheinen immer mehr Tiere in den Dünen. Schritt für Schritt bilden sie einen langen Zug. Wir sind fasziniert. Versuchen den Anblick mit Kamera und Video einzufangen.

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Da erreichen die ersten Tiere bereits die rechte Seite der Pad. Sie zögern keine Sekunde. Gruppe für Gruppe, Tier für Tier wechselt von rechts nach links. Und dies direkt neben einer riesigen Kolonie von Webervögeln.

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Über Kilometer begleiten wir den Zug der Springböcke. Mal zieht der Tross sich in die Länge, mal müssen die Letzten sich spurten um Anschluss zu halten, mal fangen Tiere einfach an zu grasen. Wir folgen ihnen und haben das Gefühl ein Teil des Zugs zu werden. Hier mal ein unglaublicher Blick von hinten.

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Wir können beobachten wie die Herde reagiert, wenn die Tiere auf einen Revierhalter treffen. Groß und Klein sind eng beieinander.

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Wir können uns nicht sattsehen an den wechselnden Situationen. Hier ist die Herde eng zusammen.

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Es geht so friedlich zu. Und das Grunzen der Tiere ist ein ständiger Begleiter.

Auge und Ohr, Bilder, Gerüche und Geräusche versetzen uns in eine friedliche fast meditative Stimmung. Wir sind komplett relaxed. Es ist das Sein im Hier und Jetzt ohne Gedanken …  als unerwartet vor unserem Auto ein LÖWE auftaucht.

Es ist 15:45 Uhr im KTP und dieser Löwe liegt nicht etwa schlafend auf der Pad oder im Schatten eines Baumes. Schaut selbst …

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Er spurtet heran. Die Mähne weht. Der Anfang des Springbock-Zugs schaut im Hintergrund ungläubig zu. Der Löwe spurtet direkt auf die Mitte der Herde zu.

Hier eine Nahaufnahme.

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Es geht unter dem großen Baum direkt auf die andere Talseite zu. Die Springböcke spurten auseinander. Der Löwe rennt hinterher. Jetzt ist er quer zur Düne.

Er bleibt erfolglos. Wir denken in dem Moment zum Glück.

Einsam und hungrig trappt der Löwe den Rest der Düne hinauf, ruht sich kurz aus und zieht dann weiter.

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Unsere Situation im Auto lässt sich gar nicht beschreiben. Das Blut pocht in unseren Adern und jeder der bereits in der Wildnis war und ähnlich viel Glück hatte, kennt das Gefühl – es ist pures Glück und Zufriedenheit.

Wir brauchen einige Zeit um das Gesehene zu verarbeiten. In einem Buch über den KTP lesen wir, dass hier jede zehnte Jagd von Löwen auf Springböcke erfolgreich ist.

Die Herde ist weitergezogen. Wir finden sie wenig später am Wasserloch ‚Rooiputs‘ wieder.

 

Kgalagadi Transfrontier Park (KTP) - Reisebericht

 

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Puffotter in der Kalahari

Puffotter in der Kalahari

Die Puffotter gehört zu den giftigsten Schlangen in Afrika und ist auch in der Kalahari Wüste weit verbreitet. Die Puffotter (lat. Bitis arietans) ist eine Giftschlange aus der Familie der Vipern, die ihren Namen von den typischen Drohgebärden und -geräuschen, die die Tiere bei einer Bedrohung produzieren, hat. Dabei blähen sich die Schlangen auf und entlassen danach die Luft in lauten Zisch- und Knallgeräuschen (engl. puffs).
Die Schlange hat einen sehr gedrungenen, kräftigen Körper mit einem breiten, deutlich vom Hals abgesetzten, kurzen und flachen Kopf. Ihre Färbung kann variieren, wobei sich über den gesamten Körper bräunliche Querbinden auf einem grauen Untergrund entlang zeigen.

Jagdverhalten

Puffottern sind meistens dämmerungs- und nachtaktiv. Am Tage liegen sie zumeist ruhig zusammengerollt im hohen Gras oder versteckt und geschützt unter Steinen. In der Körperform und im Verhalten wirken sie plump und träge. Größere Beutetiere verfolgt sie nicht, auch der Mensch ist nur dann gefährdet, wenn er in unmittelbarer Nähe der Schlange mit seinen Schritten eine Gefahr auslöst und sie sich dadurch bedroht fühlt. Von sich aus ist die Puffotter keine angriffslustige Schlange.
Die bis zu 1,80 m lang werdende Puffotter hat einen gedrungenen Körperbau. Ihr kurzer, flacher Kopf setzt sich breit vom Hals ab.

Gift der Puffotter

Der Puffotter wird in ganz Afrika mit Respekt begegnet, ihre Giftmenge reicht aus um vier Menschen zu töten. Das Gift führt bei Menschen ohne Behandlung innerhalb von 72 Stunden zum Tode.
In der Jagdweise ist sie ein Jäger der ausschließlich seine Beute auflauert und dann blitzschnell zubeißt, wenn die Beutetiere in sicherer Zugriffsnähe sind. Sie ernähren sich überwiegend von kleinen Säugetieren, aber auch Vögel, Reptilien und sogar große Insekten werden gefressen.

Feinde der Puffotter

Auch wenn die Puffotter durch ihr Gift ein gefährlicher Jäger ist, hat sie auch Feinde denen sie selbst zum Opfer fallen kann. Nicht nur Greifvögel, auch Säugetiere, wie die Zebramanguste und Hyänen können ihr selbst sehr gefährlich werden.

Das im Foto gezeigte Tier konnten wir an einem kühlen Morgen auf einer Safarifahrt im Kgalagadi Nationalpark beim Überqueren der Sandpiste beobachten. Innerhalb von ca. 45 Sekunden hatte sie die etwa fünf Meter breite Pad überquert und war danach im sicheren Gebüsch nicht mehr zu sehen.

Bei einer anderen Tour in der Kalahari Wüste konnten wir nachts diese Szenerie beobachten, als eine African Wildcat eine Puffotter attakierte.

Puffotter and African Wildcat

 

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Fotosafari im Kgalagadi Transfrontier Park

Fotosafari im Kgalagadi Transfrontier Park

Eine ideale Möglichkeit für eine Fotosafari in Afrika ist der Kgalagadi Transfrontier Park in Südafrika und Botswana. Aufgrund der wenigen Vegetation ist es dem Safari Reisenden je nach Jahreszeit bis zu dreihundert Meter in die Landschaft zu schauen und die Tiere intensiv und über eine lange Dauer hinweg zu beobachten. Im Gegensatz zu anderen Nationalparks im südlichen Afrika, hat man hier die Möglichkeit ohne allzu viel störende Büsche oder Bäume die Fauna in Augenschein zu nehmen.

Eine Fotosafari im Kgalagadi Transfrontier Nationalpark kann man entweder mit einem gemieteten Geländewagen, d.h. als Selbstfahrer planen und durchführen oder als privat geführte Tour mit einem Tourguide geniessen. Die Vor- und Nachteile der jeweiligen Variante finden Sie hier in unserem entsprechenden Artikel.

Fotosafari Afrika

Auf einer Fotosafari ist eine passende Fotoausrüstung von größter Bedeutung. Weit entfernt von Fachgeschäften ist man komplett auf die eigene passende Fotoausstattung angewiesen. Selbst in den Shops in den Hauptcamps des Nationalparks findet man kein Zubehör. Auf dem Campsites gibt es wie in den Bushcamps keinen Stromanschluss, so dass man auf einen eigenen Wechselrichter zum Aufladen der Batterien angewiesen ist. Des Weiteren ist auf ausreichend Speicherplatz zu achten, zumal wenn man Aufnahmen im RAW-Format realisiert. Gerade bei Foto-Aufnahmen mit großen Brennweiten ist ein "Beanbag" sehr hilfreich. Spätestens wenn man mehrere Stunden auf den besten Snapschuss eines Leoparden wartet, lernt man den Vorteil eines solchen Hilfsmittels schätzen.

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Grootkolk - Wilderness Camp im Kgalagadi Transfrontier Park

Grootkolk - Wilderness Camp im Kgalagadi Transfrontier Park

Vögel in Grootkolk - Aus dem Tagebuch eines Fotografen im Kgalagadi Transfrontier Park

Das Bush Camp liegt im äußersten Norden im südafrikanischen Teil des KTP  (Kgalagadi Transfrontier Park) – das Wilderness Camp Grootkolk. Vier Unterkünfte mit einem Küchengebäude in der Mitte stehen inmitten der Kalahari Wüste mit freiem Blick auf das Wasserloch. Hier streifen Löwen, Hyänen und Leoparden schon mal direkt an den Hütten vorbei. Doch neben den Großen auf vier Pfoten gibt es auch viele kleine Unterhalter mit zwei Flügeln – Vögel.

Grootkolk Wilderness Camp - Kgalagadi Transfrontier Park

Vögel stehen selten ganz oben auf der Wunschliste der Besucher eines Nationalparks in Süden Afrikas doch sie sind unbedingt einen Blick wert. Da gibt es zum Einen die Nomaden in der Kalahari, die meist Samen fressen. Wenn Nahrung und Wasser vorhanden sind bleiben sie bis zu mehreren Monaten in einer Region bevor sie weiterziehen. Auf der anderen Seite sind die Vögel mit festem Revier. Dazu zählen die Raubvögel wie Adler oder Habicht. Star oder Bülbül  fressen neben Samen auch Insekten und Früchte und bleiben ebenfalls in einem festen Gebiet.  So lohnt es sich beim nächsten Game-Drive auch mal auf die Vögel zu achten, die mit ihren beige-braun-grau-schwarzem Gefieder perfekt an die trockene Umgebung angepasst sind.

Wer Vögel direkt von seiner Unterkunft beobachten möchte, kann dies aktuell sehr gut im Wilderness Camp Grootkolk erleben. Das Camp liegt in dem Teil des Parks, der von Südafrika (SANparks) verwaltet wird. Ganz im Norden gelegen sind es nur 20 km bis nach Unions End. Die Unterkünfte sind jeweils für zwei Personen ausgelegt und nur der Braii-Bereich ist umzäunt. Zu jeder Hütte gehört Dusche und WC. Obwohl es ein zentrales Küchengebäude gibt, ist vor jeder Hütte im Freien eine Kochgelegenheit mit Spüle vorhanden. Der Kühlschrank mit Gefrierfach wird mit Gas betrieben und der Strom kommt von einem zentralen Solarpanel.

Und die Aussicht in die Natur ist atemberaubend. Der Blick schweift über das Wasserloch ans Ende des Tals zu den Dünen. Und für die kleinen Vögel gibt es an der Hütte einfache Tränken.

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Diese Tränken sind eher ‚privat von den Gästen‘ und ermöglichen tolle Vogelbeobachtungen hautnah. Immer wiederkehrende Besucher sind die Webervögel (Sociable Weaver), die Ihre Nester in den Bäumen in ca. 50 m Entfernung haben.

Über den Tag finden sich auch andere Besucher ein wie beispielsweise dieser Fink (scaly-feathered finch).

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Kalahari - Im Bann der roten Wüste

TV-Tipp: 17. Juni 2015 | NDR | 20:15 - 21:00 Uhr | Naturdoku


Naturfilmserie über Afrika: In dieser Folge über die Kalahari im Südwesten Afrikas, einer uralten, seit Jahrtausenden unveränderten Region, erlebt man aus diesem Gebiet vertraute Tiere aus einem völlig anderen Blickwinkel und mit bislang kaum gezeigtem Verhalten. Dieser Film zeigt den hochdramatischen Kampf zwischen zwei Giraffenbullen, flirtende Spitzmaulnashörner unter Namibias Sternenhimmel und einen jungen Leoparden auf seinem ersten Beutezug, der in seinem jugendlichen Leichtsinn gleich zweimal vom Baum fällt.

Naturfilm über die Tiere in der Kalahari Wüste

Zum anderen werden Geschichten von Tiere erzählt, die durch ihre geringe Größe bislang selten Beachtung fanden. Gelingt es den Blutschnabelweber-Eltern, ihre Jungen vor den riesigen Panzerbodenschrecken zu retten? Die bis zu fünf Zentimeter langen Rieseninsekten sind wild auf Fleisch und wissen sich mit ihrem ätzenden Körpersaft zu wehren, den sie direkt in die Augen ihrer Angreifer spritzen. Der Wettstreit zwischen einem Drongo und einem Erdmännchen-Clan ist eher zum Schmunzeln. Der etwa amselgroße Vogel versteht es geschickt, die pfiffigen Mangusten durch falschen Alarm von ihrer Beute, ausgegrabene Insektenlarven, wegzulocken. Doch die Erdmännchen lernen schnell, ein zweites Mal lassen sie sich nicht foppen. Aber auch für diese Situation hat der Drongo einen Plan. Wer also wird am Ende der Klügere sein?


Weit perfider ist die Absicht einer Wegwespe, ihre Eier in den Körper einer Spinne zu legen. Die Brut braucht zu ihrer Entwicklung Feuchtigkeit, die es aber in der Wüste Namib westlich der Kalahari so gut wie nie gibt.

Naturdoku: GB, USA 2013
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Diebische Löwen in der Kalahari Wüste

Diebische Löwen in der Kalahari Wüste

Auch nach 17 Jahren Erfahrungen in der Wildniss der Kalahari, geschehen immer wieder Besonderheiten die ich so NICHT erwarten hätte. Auf meiner der letzten Touren wurde mir doch “Ihr glaubt es kaum” von Löwen auf einem der Wildnisstrails der massive 2 Flammen GASHERD aus Stahl geklaut. Unsere kleine Reisegruppe ist am Abend in einem Wildnisscamp auf der botswanischen Seite des “Kgalagadi Transfronier Nationalpark” angekommen. Dort haben wir unser Camp wie üblich bequem eingerichtet. Es gab hunderte von Antilopen in der Umgebung. Doch plötzlich entdeckten wir mit dem Fernglass auf der gegenüberliegenden Seite der riesigen Salzpfanne zwei erwachsene Löwen. Wir beobachteten die Szenerie fasziniert bis die Abenddämmerung hereinbrach.

Nach dem Nachtessen sind wir in unseren Zelten schlafen gegangen. Ich hatte unsere Ausrüstung wie immer in die Fahrzeuge geräumt, ausser den Tisch, die Stühle und auf dem Tisch den massiven gusseisernen Gasherd mit Gasflasche.

Reisebericht Kalahari Wüste

Morgens um 5:00 Uhr, kurz nach dem Sonnenaufgang bin ich aufgewacht. Meine Frau, die uns während dieser Tour mit einem zweiten Allradfahrzeug begleitete, war bereits vor mir aufgestanden und deshalb nicht mehr im Zelt.
Ich rufe also: “Hallo Helen wo bist du?”
Antwort: "Hinter dem Auto und schaue den wunderschönen Sonnenaufgang zu."

Nun gut, denke ich es ist auch für mich Zeit aufzustehen. Ich mache das Zelt auf und schaue links und rechts. Da trifft mich doch fast der Schlag, denn nur 20 Meter entfernt hinter einem Baum sehe ich ein prächtiges und riesiges Löwenmännchen, der da sehr interessiert die Szene beobachtet.

Ich ruf aus dem Zelt: "Hey Schatz hast du gesehen wir haben einen Nachbar!!!"
Helen: "Was für einen Nachbar? Wovon sprichst du?"
Ich: "Schau mal um die linke hintere Ecke des Autos rum, dann siehst du von welchem Nachbar ich rede."

Kommt der verschlafene Kopf meines Schatzes um die Ecke und fragt WAS – WO?? Reib dir das Sandmännchen aus den Augen und schau mal da zum Baum rüber!! Was könnte das wohl sein?? Wow! "Ein Löwe!!! Ich sag zu meiner Frau: "Geh' langsam ins Auto rein, NICHT rennen!! Ganz ruhig!!" Was Sie dann zum Glück auch machte.

Natürlich haben unsere Gäste uns reden gehört und wollten sofort auch aus den Zelten raus. Jetzt wurde es dem “König der Tiere” dann doch zu viel, wahrscheinlich dachte er Oh NEIN schon am frühen Morgen diese lästigen “Paparazzi”! Also stand er auf und entfernte sich ganz langsam und sehr würdevoll von seinem Platz unter dem Baum. Das war der Moment wo ich den Gästen sagen konnte, OK Ihr könnt auch herauskommen, er verzieht sich. Wir beobachteten das wunderschöne Tier noch weitere 10 Minuten bevor er in den Dünen verschwand.

Nach einem solchen Erlebnis war es Zeit fürs Frühstück! Ich laufe zum Tisch um das Kaffeewasser heiss zu machen, erst da fällt mir auf: HEY wo zum Kuckuck ist mein Herd?? NUR die Gasflasche lag mit durchgebissenem Schlauch am Boden, der Herd war WEG, wie von Zauberhand.

Jetzt sehe ich die Schleifspur im Sand, die die Düne hochführt. Ich bin also die 30 Meter (mit dem Auto) der Spur bis auf den Dünenkamm gefolgt, in der Hoffnung das gute Stück da oben doch noch zu finden. Pustekuchen!! Weit und breit kein Herd. Weiter ins Gelände reinfahren konnte ich wegen den Dornenbüschen nicht, und zu Fuss mich auf die Suche zu begeben, war mir dann doch zu riskant. Denn die Löwen waren, auch wenn wir Sie nicht mehr sahen nach wie vor in der Gegend. Also bin ich zurück ins Camp und sagte den Gästen: "Liebe Leute tut mir leid der Herd ist weg, also gibt's heute leider keinen Kaffee zum Frühstück!! Was ich offerieren kann ist ein kaltes Bier!!!" Riesiges Gelächter.

Wie auch immer als wir dann von der Tour in die Kalahari Wüste Anfang Januar 2014 zurückkamen, habe ich mir dann erst einen neuen Herd gekauft und den Schaden der Versicherung gemeldet. Schliesslich bezahle ich ja auch brav die Versicherungsprämie. Es dauerte keine 24 Stunden, als die Sachbearbeiterin der Versicherung anrief und nicht glauben konnte, was da passiert ist. "Das sei ja der Wahnsinn und sowas von gefährlich", meinte Sie. Worauf meine lapidare Antwort war: "In jeder Grossstadt ist es ist viel gefährlicher!" Auf jeden Fall wurde der Schaden dann auch umgehend reguliert. Ich nehme mal an das so ein Schadensfall doch eher selten bei der Versicherung gemeldet wurde.

Kalahari Wüste

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Auf Safari: Das leibliche Wohl

Auf Safari: Das leibliche Wohl

Wunderbare Neuigkeiten für alle unseren geschätzten Gäste!

Die Jagdzeit ist in den südafrikanischen Wintermonaten im vollem Gange. deshalb freue ich mich mitteilen zu können das wir frisches Wildbreet bekommen haben, um Sie während der Tour mit uns mit Köstlichkeiten, wie Filets von Oryx / Eland / Springbock / herrlichen Gnu-Bratwürsten und unserem geschätztem Oryxgulasch überraschen und verwöhnen zu können. Somit ist sichergestellt einen hoffentlich erfolgreichen Safaritag auch gebührend abschliessen zu können.

Dazu passt natürlich ein Glässchen lokalen Rotwein aus der “Orange River Kellerei”, die und darauf sind wir Upingtoner besonders stolz, an der letzten Internationalen Weinausstellung in Frankreich mit dem “Muskatel” aus 230 Mitbewerbern aus 24 Ländern ausgezeichnet wurde.

Safari Afrika

Wer hätte das gedacht? Denn die meisten Besucher Südafrikas wissen “nur” das in der Kap-Provinz ausgezeichneter Wein gekeltert werden. Nur Insider wissen dass auch hier in Upington entlang des Orange Rivers ausgezeichnete Weine produziert werden!

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Oryx-Steak auf dem Grill am Abend am Lagerfeuer.

Safari in der Kalahari Wüste

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Namaqualand: Wildblumen-Zeit

Es ist wieder soweit!! Früher als normal strecken die ersten, bunten Wildblumen schon Ihre Köpfchen in den Himmel im Namaqualand Nationalpark und Umgebung. Auch die Ortschaft Springbock, direkt am Namaqualand Nationalpark im Nordenwesten von Südafrika gelegen, ist schon übersäht mit der herrlichen Blühtenpracht.

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Und das bereits jetzt, Mitte Juli 2013, weil schon sehr zeitig der, für dieses weltberühmte und weit über die Grenzen Südafrikas hinaus bekannte Naturwunder, notwendige Regen kam.

Namaqualand Nationalpark

Tag für Tag gibt es immer mehr und mehr der farbenfrohen Wildblumen, die ihre Blüten öffnen und tagsüber mit Ihrer Farbenpracht das Namaqualand verzaubern. Nun hoffen wir natürlich das auch weiterhin Regen in der Region fällt, damit dieses Spektakel und noch viele Wochen die Menschen erfreuen wird.

Namaqualand

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Safari Südafrika

Safari Südafrika

Safari in Südafrika

Diese Tour wurde von unseren Gästen als reine Chalet-Tour gebucht und Anfang 2013 durchgeführt. Es sollte von Upington aus zu den Highlights der Nordkap-Provinz gehen. Dafür war von den vier Gästen aus Polen, zwei befreundete Ehepaare hatten sich dieses Erlebnis gegönnt, unsere Tour Nr. 2 "Perlen der Nordkap Provinz" ideal gewählt worden.

 

Safari Südafrika

Höhepunkte der Nordkap Provinz

Safari Highlight #1
Zwei Tage auf Löwenpirsch im Kgalagadi Nationalpark war äußerst erfolgreich, denn wir entdeckten schon auf der ersten Pirschfahrt ein ganzes Rudel der berühmten Kalahari Löwen. Vor allem der beeindruckend schwarzmähnige Löwenmann hat uns allen den Atem geraubt.

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Unglaubliches Anfängerglück

Unglaubliches Anfängerglück

Gerade kommen wir zurück aus dem Kalahari Nationalpark. Mit zwei Gästen aus Spanien, die zum ersten Mal im Leben in Afrika waren, das erste Mal in Südafrika und ebenfalls das erste Mal auf einer Safari. Auf unserer viertägigen Spezialtour Kalahari / Kgalagadi und Augrabies Falls Nationalpark waren wir unterwegs und ich komme zur Feststellung, dass es Leute gibt, die ein sprichwörtlich “unglaublichen Dusel” haben oder einfach nur Anfängerglück!

 

Leopardenjagd auf der Safari im Kalahari Nationalpark

Wir waren mit unseren Gästen “nur” knapp drei Tage auf Safari im Kgalagadi Nationalpark, und wir hatten das Privileg nicht nur die berühmten Schwarzmähnen Löwen und auch Geparden teilweise ganz nahe beobachten zu können. Nein, am letzten Abend als wir unsere letzte Safarifahrt unternahmen, hatten wir noch das unverschämte Glück einen Leoparden auf der Jagd beobachten zu dürfen.

Auf der Rückfahrt zum Camp “Twee Rivieren” sahen wir plötzlich einen Leoparden in der Dämmerung von der einen Flusseite des Nossob direkt auf uns zukommen.

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Pure Afrika Safari: Ein Tag in der Kalahari Wüste

Soeben komme ich von einer außergewöhnlichen und abwechslungsreichen Reise in die Kalahari Wüste zurück.

Unsere Tour Nr. 9 “Geheimnisvolle Kalahari Wüste” fand Anfang August 2013 statt, also mitten in der "Winterzeit" in Südafrika und Botswana. Die auf Wunsch der Gäste ein wenig abgeänderte und verlängerte Reise schloss einen meiner “Geheimplätze” mit ein. Anstatt nun wie üblich einen täglichen Kurzbericht aller Tage zu verfassen, will ich heute einen einzelnen Tag herausheben und im Detail beschreiben.

Dies alles in der Hoffnung Ihnen als Leser dieses Reiseberichtes einen möglichst tiefen Einblick in den Tagesablauf einer Safari in die Kalahari Wüste zu geben und vielleicht packt auch Sie bald das Afrika Fieber. Es ist dieses unbeschreibliche Gefühl von Freiheit und Abenteuer in Afrika auf einer Safari, welches man selbst einmal im Leben gespürt haben sollte.

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Offroad-Fahrzeug bereit zur Abfahrt

Generell haben wir während der Tour sehr viele außergewöhnliche Tierbeobachtungen machen können. Nebst den “normalen” Sichtungen auf unserer Fotosafari, bekamen wir auch die scheuen Eland- und Kudu-Antilopen zu sehen.

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Eland-Antilope im Sprung
 

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Die Geier machen Mittagspause

Aus dem Safari-Tagebuch im

Kalahari Gemsbok Park

 

Wir befinden uns im Kgalagadi Transfrontier Park (KTP) - dem früheren Kalahari Gemsbok Nationalpark - genauer im südafrikanischen Teil des Parks und fahren entlang des Nossob-Tals immer nach Norden. Am Morgen hatten wir bereits ein Rudel Tüpfelhyänen beim Wasserloch Rooiputs in der Ferne gesehen, es waren mindestens acht Tiere.

Auf dem Weg ist die Landschaft, die Wildnis längst zu einem Teil von uns geworden. Der Rest der Welt ist weit weg.
Hier zählt nur der Moment, die Vorfreude auf die nächste Sichtung. Die Dankbarkeit an das Leben hier im KTP dabei sein zu können.
Es ist bereits Mittagszeit und die Sonne hat die Temperaturen bereits ansteigen lassen.

Wer wünscht sich da nicht ein Bad. Der Brown Snake-Eagle macht es richtig. Er stellt die Füße ins Wasser. Das Wasserloch ‚Cubit Quap', nördlich von Nossob wird zum Freibad für den Adler.

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Wir fahren weiter und sind offen für unsere Wünsche auf der Liste der Tiersichtungen und für alles was da kommen würde. Doch auf das Folgende waren wir nicht vorbereitet.
"Die Geier machen Mittagspause"

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Da stehen sie am Wasserloch ‚Kwang' - Geier und noch mehr Geier. Sie sind am Wasser und sie stehen unterm Baum …

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Was machen die Geier hier und so viele …

So sehr wir unser Fernglas bemühen, es gibt keine Beute weit und breit zu sehen. Und da kommen immer mehr angeflogen.

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Zurück zum Wasser. Wollen wir doch mal schauen ob man nicht den einen oder anderen identifizieren könnte. Die Sonne steht zwar nicht so günstig und die Luft flimmert vor Hitze.

Also da haben wir zwei tolle Exemplare eines Lapped-faced Vulture. Sieht ein bisschen aus wie ein Truthahn.

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Und das sind White-backed Vulture oder doch Cape Vulture? Übrigens, die weiß umrandeten Flecken auf der Brust sind ohne Federn und dienen dem Aufspüren von Thermik und Windbewegungen. Macht auch Sinn. Und die Zwei schauen sich so verliebt an.

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Hey und der Kleine, der da ganz links schaut uns direkt in die Augen. Dem scheint es gut zu gehen. Uns auch.

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Es kommen immer mehr Geier. Sie landen aufeinander und starten kleine Scharmützel. Es gibt einen regen Austausch zwischen Tieren am Wasser und unter dem Baum. Obwohl es nur zehn Meter sind, wird das kurze Stück meist geflogen. Das Laufen sieht ja auch so ulkig aus. Ist eher ein Watscheln und Schaukeln und scheint nicht so beliebt. Wir könnten noch stundenlang zuschauen. Da gibt es Gemsböcke und einen Schakal und natürlich Springböcke und auch ein großer Tawny Eagle schaut vorbei.

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Wir haben die Zeit längst vergessen als fast unmerklich die ersten Tiere starten und sich die Reihen lichten. Ganz in der Ferne sehen wir eine Windhose.

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Kurz darauf starten weitere Tiere. Erst Sekunden später spüren wir den Wind durch die offenen Autofenster. Jetzt aber schnell. Staub wirbelt auf und wir schaffen es gerade die Fenster zu schließen bevor eine weitere Windhose direkt über unser Auto fegt und die Geier davon trägt. Immer höher und immer höher schrauben sie sich mit dem Aufwind in den blau weißen Himmel. Und wir fliegen mit …

Und wer dem Treiben und Fliegen der Geier zuschauen möchte, kann sich im Video weiter verzaubern lassen.

Kalahari Gemsbok Park

 

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