Safari-Blog

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Tiere in der Kalahari Wüste-Teil 2

Einige der besonderen Tiere in der Kalahari Wüste zeigen wir in unserem aktuellen Video aus dem Januar 2016. Stars sind ein Leopard auf freiem Feld, mehrere Löwen, eine Vielzahl an Geiern und Löwennachwuchs. Die Aufnahmen entstanden im Januar 2016 im KTP.

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Außergewöhnliches Namibia - Reise in den Khaudum Nationalpark

Außergewöhnliches Namibia - Reise in den Khaudum Nationalpark

Eine unserer - individuell für unsere Gäste zusammengestellte - Touren führte uns vor Kurzem abseits der ausgetretenen Besucherpfadedurch den gesamten Norden von Namibia. Die Tour war auch deshalb außergewöhnlich, weil die Gäste genug Zeit mitgebracht hatten um solch eine Tour in diesen faszinierenden Teil Namibias unternehmen zu können.

Anstatt in drei Wochen durch das gesamte südliche Afrika zu hetzen (gern unterschätzt man die Entfernungen im Land), konzentrierten sich diese Gäste idealerweise auf nur ein Gebiet, dafür aber richtig intensiv.

Rundtour im nördlichen Namibia

Die Tour startete und endete in Windhoek. Nach Ankunft in Windhoek übernachteten wir erst in der schönen Ondekaremba Gästefarm um sich von der langen Anreise zu erholen und einzurichten.

Tags darauf fuhren wir zum Waterberg National Park. Die nächste Destination war die „Dornhügel Gästefarm“, die uns sehr gut gefallen hat. Am folgenden Tag war dann aber wunschgemäß Schluss mit der Zivilisation. Es ging via Tsumkwe gen Norden in den Khaudum National Park, wo wir zuerst im südlichen Camp Sikaretti unsere Zelte für zwei Nächte aufschlugen.

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BOTSWANA von seiner allerbesten Seite

BOTSWANA von seiner allerbesten Seite
Es ist ein „offenes Geheimnis“ das Botswana sich für seine Besucher die das besondere suchen, sich immer wieder von seiner ganz besonderen Seite zeigt, und das Herz immer hoch schlagen lässt! Außergewöhnliche Safari Erlebnisse sind deshalb die Regel und nicht die Ausnahme. So auch auf einer unserer letzten Touren. Unsere Tour 15 „Höhepunkte Botswana“ war auf Wunsch unserer Gäste ein wenig abgeändert und führte uns erst nach „Rooiputs“ auf der Botswanischen Seite des „Kgalagadi Transfrontier Nationalparks“, wo wir die ersten drei Nächte verbrachten.

Schon hier war das Glück auf unserer Seite, denn wir konnten nicht nur Löwen, sondern auch vier Geparden und eine Falbkatze beobachten, und was uns besonders freute, auch unsere „Schätzchen“ die Erdmännchen und vieles mehr. Es ging also schon wunderbar los, wie wir erfreut feststellen durften.

Von „Rooiputs“ aus fuhren wir dann auf eine der Landschaftlich schönsten Strecke Botswanas vorbei an wunderschönen, kupferroten Sanddünen bis nach „Tsabong“ wo wir im „Berrybush-Camp“ übernachteten. Hier konnten wir dann nochmals unsere Vorräte auffüllen und auch tanken, denn die folgenden drei Tage waren wir in der absoluten Wildnis der Kalahari.

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Wir schlugen unser Camp an einem unserer „Geheimplätze“ außerhalb der Nationalparks auf. Damit hatten wir die Gelegenheit auch am Abend auf eine Nachtsafari mit Spotlicht gehen zu können. Bei diesen Safarifahrten entdeckten wir eine „Löffelhund“ Familie mit ihren Jungen, die vor dem Bau wie wild herumspielten. Ein wunderbares Schauspiel! Ebenfalls entdecken durften wir ein „Stachelschwein“ direkt vor uns auf dem Weg. Tagsüber auf der grossen Salzpfanne, an der wir unser Camp errichtetet hatten, war den ganzen Tag etwas los. Oryx, Springböcke, Kuhantilopen und Strausse waren abwechslungsweise immer wieder zu sehen um Salz und Mineralien zu lecken.

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Kalahari - Im Bann der roten Wüste

TV-Tipp: 17. Juni 2015 | NDR | 20:15 - 21:00 Uhr | Naturdoku


Naturfilmserie über Afrika: In dieser Folge über die Kalahari im Südwesten Afrikas, einer uralten, seit Jahrtausenden unveränderten Region, erlebt man aus diesem Gebiet vertraute Tiere aus einem völlig anderen Blickwinkel und mit bislang kaum gezeigtem Verhalten. Dieser Film zeigt den hochdramatischen Kampf zwischen zwei Giraffenbullen, flirtende Spitzmaulnashörner unter Namibias Sternenhimmel und einen jungen Leoparden auf seinem ersten Beutezug, der in seinem jugendlichen Leichtsinn gleich zweimal vom Baum fällt.

Naturfilm über die Tiere in der Kalahari Wüste

Zum anderen werden Geschichten von Tiere erzählt, die durch ihre geringe Größe bislang selten Beachtung fanden. Gelingt es den Blutschnabelweber-Eltern, ihre Jungen vor den riesigen Panzerbodenschrecken zu retten? Die bis zu fünf Zentimeter langen Rieseninsekten sind wild auf Fleisch und wissen sich mit ihrem ätzenden Körpersaft zu wehren, den sie direkt in die Augen ihrer Angreifer spritzen. Der Wettstreit zwischen einem Drongo und einem Erdmännchen-Clan ist eher zum Schmunzeln. Der etwa amselgroße Vogel versteht es geschickt, die pfiffigen Mangusten durch falschen Alarm von ihrer Beute, ausgegrabene Insektenlarven, wegzulocken. Doch die Erdmännchen lernen schnell, ein zweites Mal lassen sie sich nicht foppen. Aber auch für diese Situation hat der Drongo einen Plan. Wer also wird am Ende der Klügere sein?


Weit perfider ist die Absicht einer Wegwespe, ihre Eier in den Körper einer Spinne zu legen. Die Brut braucht zu ihrer Entwicklung Feuchtigkeit, die es aber in der Wüste Namib westlich der Kalahari so gut wie nie gibt.

Naturdoku: GB, USA 2013
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Die Löwen der Kalahari

TV-Tipp: 12. Juni 2015 | eins festival | 15:15 - 16:00 Uhr | Tierdoku


Tierdoku über die Löwen in der Kalahari Wüste

Die Kalahari im Süden Afrikas gilt als eine der vielfältigsten und artenreichsten Wüsten der Welt. Einst war sie Schauplatz riesiger Tierwanderungen. Abertausende Huftiere und in ihrem Gefolge Löwen, Wildhunde und Geparde zogen vom Okavango-Delta durch die Zentralkalahari nach Süden und zurück, wenn der sporadische Regen mal hier, mal dort schmackhafte Gräser und natürliche Tränken in die Landschaft zauberte. Von den Durchzüglern profitierten auch die Buschmänner, die seit über 20.000 Jahren in dieser Wüste leben. In letzter Zeit hat sich die Kalahari stark verändert.



Tierdoku: D 2102
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Video: Tiere in der Kalahari Wüste

Einige der besonderen Tiere in der Kalahari Wüste zeigen wir in unserem aktuellen Video. Neben zwei Löwendamen konnten mehrere Sekretärsvögel, zwei braune Hyänen und auch Kuhantilopen sowie Gnus und Springböke während dieser Tour gesichtet werden. Die Aufnahmen entstanden im März 2015 im Nossob Tal.

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Puffotter in der Kalahari

Puffotter in der Kalahari

Die Puffotter gehört zu den giftigsten Schlangen in Afrika und ist auch in der Kalahari Wüste weit verbreitet. Die Puffotter (lat. Bitis arietans) ist eine Giftschlange aus der Familie der Vipern, die ihren Namen von den typischen Drohgebärden und -geräuschen, die die Tiere bei einer Bedrohung produzieren, hat. Dabei blähen sich die Schlangen auf und entlassen danach die Luft in lauten Zisch- und Knallgeräuschen (engl. puffs).
Die Schlange hat einen sehr gedrungenen, kräftigen Körper mit einem breiten, deutlich vom Hals abgesetzten, kurzen und flachen Kopf. Ihre Färbung kann variieren, wobei sich über den gesamten Körper bräunliche Querbinden auf einem grauen Untergrund entlang zeigen.

Jagdverhalten

Puffottern sind meistens dämmerungs- und nachtaktiv. Am Tage liegen sie zumeist ruhig zusammengerollt im hohen Gras oder versteckt und geschützt unter Steinen. In der Körperform und im Verhalten wirken sie plump und träge. Größere Beutetiere verfolgt sie nicht, auch der Mensch ist nur dann gefährdet, wenn er in unmittelbarer Nähe der Schlange mit seinen Schritten eine Gefahr auslöst und sie sich dadurch bedroht fühlt. Von sich aus ist die Puffotter keine angriffslustige Schlange.
Die bis zu 1,80 m lang werdende Puffotter hat einen gedrungenen Körperbau. Ihr kurzer, flacher Kopf setzt sich breit vom Hals ab.

Gift der Puffotter

Der Puffotter wird in ganz Afrika mit Respekt begegnet, ihre Giftmenge reicht aus um vier Menschen zu töten. Das Gift führt bei Menschen ohne Behandlung innerhalb von 72 Stunden zum Tode.
In der Jagdweise ist sie ein Jäger der ausschließlich seine Beute auflauert und dann blitzschnell zubeißt, wenn die Beutetiere in sicherer Zugriffsnähe sind. Sie ernähren sich überwiegend von kleinen Säugetieren, aber auch Vögel, Reptilien und sogar große Insekten werden gefressen.

Feinde der Puffotter

Auch wenn die Puffotter durch ihr Gift ein gefährlicher Jäger ist, hat sie auch Feinde denen sie selbst zum Opfer fallen kann. Nicht nur Greifvögel, auch Säugetiere, wie die Zebramanguste und Hyänen können ihr selbst sehr gefährlich werden.

Das im Foto gezeigte Tier konnten wir an einem kühlen Morgen auf einer Safarifahrt im Kgalagadi Nationalpark beim Überqueren der Sandpiste beobachten. Innerhalb von ca. 45 Sekunden hatte sie die etwa fünf Meter breite Pad überquert und war danach im sicheren Gebüsch nicht mehr zu sehen.

Bei einer anderen Tour in der Kalahari Wüste konnten wir nachts diese Szenerie beobachten, als eine African Wildcat eine Puffotter attakierte.

Puffotter and African Wildcat

 

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Berührendes Erlebnis mit einer Leopardin

Berührendes Erlebnis mit einer Leopardin

Während meiner letzten Tour (mit zwei Gästen aus den Niederlanden) in die Kalahari Wüste, schlugen wir unser Camp für drei Nächte im Mabuasehube Game Reserve auf.

Bereits am zweiten Tag hatten wir das Privileg während unserer morgentlichen Safari bei einer nahe gelegenen Salzpfanne ein Löwenpaar auf „Hochzeitsreise“ beobachten zu dürfen. Wir waren sehr beeindruckt, auch weil die beiden von uns aus geringer Entfernung beobachtet werden konnten. Am späteren Nachmittag unternahmen wir nochmals eine Safarifahrt, diesmal in einer anderen Richtung zu einer weiteren Salzpfanne und begegneten nochmals zwei männlichen Löwen. Wir konnten unser Glück kaum fassen! Gleich zweimal an einem Tag Löwen zu Gesicht zu bekommen.

Safari in der Kalahari Wüste - Mabuasehube Game Reserve

Sehr zufrieden mit dem heutigen Safari-Tag kehrten wir zurück in unser Camp und genossen pünktlich unser Abendessen, um nicht zu spät ins Bett zu kommen. Schließlich wollten wir am folgenden Tag frisch ausgeruht sein.

Wir wussten zu diesem Zeitpunkt noch nicht was uns alles noch erwarten würde in den nun folgenden zwei Tagen hier in unserem Camp.

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Nun diese zweite Nacht steigerte sich, denn gegen 3:00 Uhr morgens weckte uns ein richtig lauter Lärm. Durch das Moskitonetz der Zeltwand hindurch sah ich, nur ca. 20 Meter entfernt, zwei sich paarende Leoparden. Das geht ziemlich laut und auch sehr grob miteinander vonstatten. Fasziniert beobachte ich die beiden im Mondlicht, die sich von unserer Anwesenheit überhaupt nicht stören liessen.

Am Morgen als wir aufstanden um den neuen Tag zu begrüssen, waren rund um unser Camp die Spuren dieses nächtlichen „Treibens“ überall im Sand zu sehen. Die beiden Gäste aus den Niederlanden waren „aus dem Häuschen“ wegen dieser nächtlichen Aktivität.

Der dritte und letzte Tag brachte keine weiteren Katzensichtungen, dafür jedoch verschiedene schöne Antilopen und Vogelbeobachtungen.

So weit so gut. Doch der letzte Abend im Mabuasehube Game Reserve hielt noch das „ULTIMATIVE HAMMER – ERLEBNIS“ für uns bereit!

Nach einem leckeren Nachtessen, saßen wir noch zusammen und unterhielten uns über den vergangenen Tag. Im Gespräch am Lagerfeuer fragten mich meine beiden Gäste ob es hier in der Kalahari eigentlich auch Ameisenbären gibt. Sicher antwortete ich aber die sind Nachtaktiv und Tagsüber kaum zu sehen. Wie sieht den so ein Ameisenbär den aus, und wie groß ist dieser? Um diese Frage beantworten zu können lief ich die ca. fünf Meter vom Tisch zum Auto um dort das Buch über alle im südlichen Afrika vorkommenden Säugetiere, das ich immer mit auf unseren Touren dabei habe, zu holen. Ich gehe also zum Auto, und will die Türe aufmachen um das Buch zu holen.
Doch was ist das? Als ich an der Türe stand, merkte ich das mich irgendetwas „zart und fein“ über mein Schienbein wischte. Erstaunt über die Berührung machte ich zwei Schritte zurück und schaue runter auf den Boden.

DA TIFFT MICH DOCH FAST DER SCHLAG!

Denn ich schaue direkt ins Gesicht eines Leoparden, der unter meinem Auto lag und mir auf diese Art mit einem leichten Klaps ans Schienbein kundzutun: „Hei Mann, pass auf wo du hin tritts, ich bin auch noch da!“

Ich erkannte sofort das dies noch ein jüngeres und etwas unerfahreneres Weibchen war, die zum Glück für mich nicht so recht wusste wie sie mit dieser Situation umgehen soll. Und zu meinem großen Glück war das Tier einfach „nur“ neugierig und nicht aggressiv! Denn dann hätte die Situation sehr böse - vor allem für mich - enden können!

Während ich mich langsam weiter vom Auto zurückzog, sagte ich ruhig meinen Gästen: "Hier unterm Auto ist ein Leopard."

Ja, ja meinten die beiden, ist schon gut! Denn sie dachten ich mache einen Witz. Erst als ich dies wiederholt sagte und unters Auto leuchtete sahen auch die beiden das der Leopard real war. Den beiden fuhr der Schreck gehörig in die Glieder.

Leopard im Safari-Camp

Was sollen wir nun machen, war die Frage? Zieht Euch zurück in Euer Zelt, aber langsam! Nicht rennen! Die beiden zogen sich also umgehend in Ihr Zelt zurück, während ich draußen wartete was als nächstes passieren würde. Ich konnte weder in unser Safarifahrzeug hinein, noch konnte ich mich in mein Zelt zurückziehen, denn beide Wege waren versperrt von der Leopardendame.
 
Als diese nun unterm Auto hervorkam und sich auf die andere Seite zurückzog, war das die Chance für mich um in das Auto hineinzukommen. Neugierig lief der Leopard nun die ganze Zeit in unserem Camp herum. Einmal auch ganz nah ans Zelt, wo sich die beiden Gäste befanden. Danach auch unter unserem Tisch. Während der ganzen Zeit saß ich im Auto und beobachtete völlig fasziniert diese einmalig wunderschöne Großkatze, und vergaß wegen dieser Erhabenheit sogar ein Photo zu machen. Leider. Denn ich war einfach nur hin und weg, von der Eleganz, der Ruhe und Kraft die dieses einmalig schöne Tier bei jeder Bewegung ausstrahlte.
Dann plötzlich bewegte sie sich wieder zu unserem Tisch, wo sich am Boden noch das „Beauty Case“ der Gäste befand. Der Leopard schnüffelte kurz daran, packte das Ding und lief damit zurück in den Busch.

Das war's dann wohl, dachte ich nach einer Viertelstunde, und fuhr danach - wie  immer direkt vor mein Zelt. Der Schlüssel bleibt im Schloss stecken. Im Notfall, wenn z.B. Löwen ins Camp kommen, kann ich sofort aus dem Zelt heraus und ins Auto, um die Tiere bei Bedarf wegzuscheuchen.
 
Nach dieser aufregenden Begegnung legte ich mich ebenfalls aufs Ohr und schlief tief und fest wie ein „Murmeltier“, bis es kurz vor 5:00 Uhr begann leicht zu regnen. Davon wurde ich wach, und da es aber sehr schnell wieder aufhörte, dachte ich wunderbar, schlaf ich noch eine Runde weiter. Doch drückte mich die Blase, so dass ich kurz aufstehen wollte um raus zu gehen um die Notdurft zu verrichten.
 
Als ich meine Stirnlampe anschaltete traf mich doch erneut fast der Schlag!

Kaum zwei Meter von mir entfernt schaute ich erneut ins Gesicht der Leopardin, die wer weiß wie lange schon, unter meinem Auto lag und mich ganz unschuldig anschaute.

Doch das starke Licht der Stirnlampe irritierte sie dann doch zu sehr, und die Leopardin zog sich zurück in den Busch, was mir die Gelegenheit gab, aus dem Zelt raus zum Pinkeln gehen zu können.

Was war das für eine verrückte und ereignisreiche Nacht!
Am morgen dann bei Tageslicht fanden wir dann auch noch die Überreste des „Beauty Case“ wieder. Was interessierte den Leoparden so an unserem Beauty Case das er diesen mit in den Busch raus nahm, war dann die Frage meiner Gäste.
Wahrscheinlich schaute die Leopardin nur nach ob in der Waschtasche vielleicht ein schönes Parfüm, wie „Chanel No. 5“ drin zu finden wäre. Sie wollte wohl „hübsch und anziehend“ sein, wenn der Leopardenmann erneut vorbei kam, war meine Antwort auf die Frage! Amüsierte Gesichter und lautes Gelächter war die Folge.

Auf jeden Fall war dies die „verrückteste“ Nacht, die ich je in der Kalahari Wüste erleben durfte. Diese Nacht hat sich in meine Erinnerung „gebrannt“ und werde diese nie vergessen! Denn sowas geschieht nicht jeden Tag und es ist ein einmaliges Privileg so etwas erleben zu dürfen!

Deshalb kann ich mir vorstellen, das der eine oder andere, der dies liest denkt das dies bloß eine Phantasiegeschichte sei, und keine erlebte Tatsache.
Wenn dem so sein sollte, kontaktieren Sie mich ganz unverbindlich. Gerne schicke ich Ihnen dann die Kontaktadresse der beiden Gäste aus den Niederlanden, die Sie dann gerne kontaktieren können, um sich von den beiden diesen Reisebericht bestätigen zu lassen.

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Abenteuer in der Kalahari Wüste

Abenteuer in der Kalahari Wüste

Ein ganz besonderes Duscherlebnis in der Kalahari Wüste

Während einer Kalahari-Tour über Weihnachten und Neujahr 2015 konnten wir uns während des 2 tägigen Aufenthalts im Mabuasehube Gebiet wahrlich nicht über mangelnden Besuch und aussergewöhnliche Wildtiersichtungen beklagen.

Unsere Gäste aus dem Bodensee Raum haben nun schon das vierte Mal über die Festtage eine Abenteuerreise in die Kalahari Wüste bei uns gebucht und dürfen somit mit Fug und Recht von sich behaupten bereits erfahrene Kalahari-Abenteurer zu sein.

Als wir an unserem Übernachtungsplatz ankamen, war es noch „ruhig und friedlich“ so dass wir ungestört unser Camp errichten konnten. Da ich aber diesen Platz als beliebten „Löwen-Ruheplatz“ von meinen früheren Besuchen her bereits kannte, bereiteten wir noch vor Sonnenuntergang unser Nachtessen zu, welches wir dann auch noch ungestört geniessen konnten.

Anschliessend unternahmen wir noch eine kurze Safarifahrt bis zum Sonnenuntergang und kehrten dann zurück in unser Camp.

Doch jetzt war der Platz von 3 Löwenmännchen bereits besetzt, die rund um unser Camp unter den Büschen lagen und die Umgebung beobachteten. Wie üblich hier in Botswana gibt es natürlich keinen Zaun um das Camp, so dass mit Besuch von Wildtieren jederzeit gerechnet werden muss...

Wir beobachteten die drei Löwenbrüder vom sicheren Fahrzeug heraus, bis sich diese plötzlich erhoben und zur nahe gelegenen Salzpfanne bewegten.

Dies gab uns die Gelegenheit noch vor dem Schlafengehen ein Glas Rotwein zu trinken. Als wir uns dann in unsere Zelte zur „Nachtruhe“ begehen wollten, entdeckten wir im Schein der Taschenlampen, dass wir Besuch an der nur ca. 50 Meter entfernten Dusche hatten. Und was für ein Besuch! Wow.

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Nächtliche Leoparden Sichtung

Eine meiner letzten Touren führte uns unter anderem ins Gebiet des “Mabuasehube Game Reserve” wo wir an der gleichnamigen Salzpfanne unser Camp für zwei ereignisreiche Nächte aufschlugen. Wie auf der Botswanischen Seite des Parks üblich gibt es dort fast keine Infrastruktur und natürlich auch keinen Zaun um das Camp. Das ist auch richtig. Denn das ist ja genau das was unsere Gäste suchen und bevorzugen. Eins zu sein mit der Natur!

Nun schon am ersten Abend als wir nach dem Nachtessen nochmals frisches Holz ins Feuer legten, um noch gemütlich ein Glas Rotwein am wärmenden Lagerfeuer zu genießen, hörten wir plötzlich ein merkwürdig, selten zu hörendes Geräusch in der Umgebung. Es war kein Brüllen wie von einem Löwen sondern eher ein tiefes “Knurren”. Und obwohl meine Gäste nun schon das vierte Mal mit mir unterwegs waren, konnten Sie dieses laute “Knurren” nicht identifizieren, und sahen mich fragend an. Obwohl auch ich dieses Geräusch hier draußen in der Wildnis noch nicht oft gehört hatte, wusste ich sofort das dies ein Leopard sein musste. Leoparden sind Einzelgänger und sehr scheue und leise Jäger, die in der Regel nicht gehört werden. Doch dieser, wir hörten es deutlich mal näher mal weiter entfernt, musste ein männliches Tier auf der Suche nach einer Partnerin sein, der hier in der Gegend umher strich. Wir lauschten fasziniert diesem selten zu hörendem Geräusch zu.

Als ich dann am Morgen bei Sonnenaufgang in unserem Camp umherlief entdeckte ich sehr schnell die Spuren des nächtlichen Besuchers. Es war der Abends zuvor gehörte Leopard der in der Nacht auch unser Camp inspizierte und sehr nah an unseren Zelten auf “leisen Tatzen” sich bewegte.

Am zweiten Abend wiederum nach dem Abendessen entfachte ich ein erneutes Feuer um den herrlichen Sternenhimmel am Lagerfeuer zu beobachten. Doch sind wir ein paar Meter vom Feuer weg gesessen, um die Sterne noch besser im Dunkel sehen zu können. Und wieder hörten wir den Leoparden der nach wie vor in der Gegend auf “Brautschau” war. Wie Abends zuvor lauschten wir fasziniert während wir gleichzeitig die Sterne beobachteten.

Plötzlich, es war mehr eine “Ahnung” den ein Geräusch, hatte ich das Gefühl nicht mehr “Alleine” zu sein. Ich drehte mich im Stuhl auf dem ich saß um, und machte meine starke Stirnlampe an, und uns “traf fast der Schlag” denn nur ca. 15 Meter von uns entfernt saß ein beeindruckend großes Leoparden Männchen und beobachtete uns.

Als das Licht von meiner Stirnlampe anging, lief er langsam und nicht im mindesten beeindruckt an uns vorbei. Einer der Gäste wollte sofort ein Bild von dieser wunderschönen Katze machen, was ich im sofort verbieten musste. Denn die Situation war zu gefährlich. Wir standen etliche Meter von unserem sicheren Fahrzeug entfernt, und hätten keine Zeit gehabt uns ins sichere Auto zurückzuziehen.

Und natürlich wollte ich nicht das dieser Leopard durch den Blitz der Kamera gereizt wurde. Hinzu kam noch das ich die Reaktion der allermeisten Gäste kenne. Sie schätzen die Situation völlig falsch ein, und vergessen jede Vorsicht, und wollen einfach nur ein Photo machen.

Leopard im Mabuasehube Game Reserve

Das ganze passierte in höchstens 10 Sekunden, bis der Leopard an uns vorbei war. Also kaum Zeit die Kamera einzuschalten und scharf zu stellen. Und ich bin mir sicher, der Photograph wäre da der Leopard sich von uns fort bewegte, noch ein paar Schritte auf diesen zugegangen. Dies hätte “sehr böse” enden können. Denn ein ausgewachsener Leopard der sich in die “Enge gedrängt” fühlt, kann angreifen, und einen Menschen ohne weiteres auch töten!

Deshalb musste ich energisch, “wenn auch unter heftigem Protest”, dem Gast verbieten auch nur daran zu denken seine Kamera zu zücken, und sich stattdessen nicht zu bewegen. Ich musste mir danach noch etliche Tage den “Vorwurf” gefallen lassen, das es so “schade war” kein Bild von dem Leoparden gemacht haben zu dürfen.

Dafür aber sind wir “gesund und munter” und mit vielen neuen Eindrücken zurückgekommen, was mir als verantwortlicher Guide immer am Wichtigsten ist.

Wie auch immer, auch die beiden Gäste waren von dieser außergewöhnlichen Situation im nachhinein tief beeindruckt und begeistert, natürlich auch ohne Photo!

Wir sahen zwar im weiterem Verlauf der Tour keinen Leoparden mehr, dafür viele andere Tiere, unter anderem auch Löwen, von denen dann natürlich viele Bilder gemacht werden konnten.  

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